2020-361 — Zweiter Weihnachtstag

Suche nach Unbekanntem.

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Tief in mir ist etwas blockiert, denke ich; da ist etwas, das es mir unmöglich macht, mich sinnvoll zu verhalten. Meist weiß ich sogar, was sinnvoll wäre, wie ich mich verhalten müßte – und könnte! –, um nicht zu versagen, nicht zu brüskieren, nicht zu verletzen. Und doch mißlingt es mir immer wieder, all das zu vermeiden. Wut und Zorn und eigene Verletztheit (also Schmerz) sind alles akzeptierte Empfindungen, die ich doch aber nicht einfach so an anderen Menschen, an Tieren oder auch bloßen Dingen auslassen kann? Ich weiß, wie ich vernünftig und sinnvoll handeln kann, aber etwas in mir hindert mich daran.
 
Nach diesem Etwas gehe ich nun auf die Suche.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 26.12.2020 etwas unvorhergesehen Verschenktes (das nun nicht mehr nur bei mir im Schrank herumliegt, sondern genutzt wird), etwas endlich Ausgesprochenes, einige beschriebene Seiten.
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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8 Antworten zu 2020-361 — Zweiter Weihnachtstag

  1. Sofasophia sagt:

    Vielleicht läuft dieses Sinnvolle letztlich deinem Willen und deiner Einsicht zuwider, es wäre zu sehr konventionell oder vernünftig oder angepasst? Die Auseinandersetzung mit den verinnerlichten Programmen und Mustern ist eine krasse Herausforderung.
    Gutes Suchen und Finden dir!

  2. Gudrun sagt:

    Versagen, brüskieren, verletzen nennst du auf einer Ebene. Heißt das, du verletzt lieber, um nicht zu versagen? Oder nimmst es billigend in Kauf? Und was ist es denn, dieses Versagen? Du nennst es immer und immer wieder.

    • Der Emil sagt:

      Dir antworte ich zuerst: Die drei sind für mich gleichwertig, nichts davon tu ich gern oder lieber als eines der anderen beiden.

      Und das große V kommt aus der Kindheit/Jugend und von den vielen Erwartungen, die es gab …

  3. frauholle52 sagt:

    Da ist sie wieder, die Frage: Wie schaffe ich es, jederzeit angemessen zu agieren. Geht einfach nicht immer……

  4. Corinna sagt:

    Man muss den richtigen Rahmen für sich und sein Umfeld finden. Sich nie so geben, wie man sich fühlt, führt auch nur zu Problemen. Von daher: adaptieren ohne das Rückgrat zu verlieren.

    … und sonst eventuell mal nach Personen umsehen, die dich nehmen, wie du bist, und nicht wie sie denken, dass du sein solltest. Vielleicht kennst du sie sogar schon, aber siehst sie nicht so deutlich. Immerhin bist du in einigen Vereinen aktiv.

    Auf ein besseres neues Jahr!
    C.

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