Es stirbt aus, dieses Wort.
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Das war – und ist! – bei Handwerkern und Kunsthandwerkern und Künstlern ganz wichtig, daß die nach guter und traditioneller Manier wirkten und wirken. Die Manier. In der Einzahl. Nicht die Manieren in der Bedeutung von “Benehmen”. Die Manier ist die charakteristische, “echte”, typische Art und Weise, nach der die (wahren) Vertreter eines Berufsstandes ihre (ehrliche) Arbeit verrichten. Wann hört man das Wort noch in seinem alten Gebrauch?
So viele Worte wie dieses erfahren einen (oft negativen) Bedeutungswandel oder verschwinden einfach in der Unbedeutendheit und im Vergessen …
Ich schleiche mich in alter Manier davon und sage: Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 04.06.2020 ein erledigter Wäschehügel (es war noch kein Berg), zwei im Papierhaufen gefundene Hefte mit verschiedenen Notizen, Kartoffelspalten mit Sour Cream.
Die Tageskarte für morgen ist der König der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Zumindest kenn ich diesen Begriff, auch wenn ich ihn fast nie gebrauche.
Mir gefallen die alten Worte erkiesen und Grillen. Die verwendet leider auch niemand mehr.
Grillen schon. Und zumindest eine von erkiesen abgeleitete Form ist ja in Gebrauch: auserkoren …
„Handschlag“ stirbt vielleicht auch bald aus. Das wäre nicht das Schlechteste.
Wer mir die Hand reicht, kann das Schwert nicht ziehen …
Nun ist der Gebrauch von Schwertern im Alltag zum Glück in letzter Zeit stark zurück gegangen.
Hm … Vielleicht bin ich auch einfach zu oft auf sog. „Mittelalter“-Veranstaltungen unterwegs?
Ziehen die da immer gleich Schwerter? Würde ich nicht mehr hingehen.
Nein, wegen des Handschlags eben nicht. 😉