Lerchen und Eulen sind beides ganz natürliche Vögel.
To get a Google translation use this link.
Seltsames beobachtet ein Mensch an sich selbst, wenn er altert (und auch an anderen alternden Menschen). Viele werden milder im Urteil, gefestigter in ihren Überzeugungen, die Beweglichkeit ist eine andere als in jungen Jahren. Bei manchen verändert sich auch das Schlafbedürfnis, d. h. die als ausreichend empfundene Dauer des Schlafes. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es tatsächlich zur Veränderung des Chronotypes kommt, also ob aus Frühaufstehern Spätaufsteher oder aus Spätaufstehern Frühaufsteher werden. Dabei sind Spätaufsteher keinesfalls automatisch auch Langschläfer! Es mag sein, daß jahre- und jahrzehntelanges Leben gegen die eigene innere Uhr den Menschen konditionieren kann – aber was passiert, wenn da keine Fremdbestimmung (auch nicht die von Routinen in Alten- oder Pflegeheimen bzw. von Pflegediensten) mehr vorliegt? Wird dann das Leben gegen die innere Uhr beibehalten?
Mittlerweile schlafe ich sieben bis acht Stunden in zwei Etappen, bin also kein Langschläfer. Aber ich bin nur selten freiwillig vor zehn Uhr wach.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 03.06.2020 ein Interview mit Mitstreitern einer wirklich informativen Internetplattform für die Magazinsendung, ein vorproduzierter Buchfink (ich kann am Freitag leider nicht live senden), Steaks satt zum Abend.
Die Tageskarte für morgen ist XX – Das Gericht.
© 2020 – Der Emil. Text & Bilder unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich kann das gut an mir beobachten. Seit acht Monaten bin ich Rentnerin, an meinem Schlafrhythmus hat sich nichts geändert. Nun muss ich allerdings dazu sagen, dass ich nur an einem Tag früh in den Dienst musste. Als unser Hund noch lebte, bestimmte er den Zeitpunkt des Aufstehens. Das hat sich nach seinem Tod fast schlagartig geändert. Aus ca sechs Uhr wurde es ca acht Uhr. Die Zubettgehzeit ist in etwa gleich geblieben, das Aufwachen variiert mit den Jahreszeiten.
Das Schlimme am Älterwerden sind die Krankheiten. Ich habe schon angefangen zu sammeln, obwohl ich gar nicht so alt bin. Was wird noch kommen?
Verschleißerscheinungen. Einsamkeit. Naja, das volle Programm eben 😉
Einsamkeit? Woran es liegt, weiß ich nicht. Ich denke: Schicksal.
Nun, irgendwann fordert der Gevatter seinen Tribut. Und dann wird es auch für viele schwieriger, am Alltag draußen teilzunehmen …