Manchmal geht es wirklich nur sehr schwer ohne.
To get a Google translation use this link.
Den Fasching zu meinen Kinderzeiten, den mochte ich. Da ging es “angeputzt” durchs Dorf, da wurde gebettelt. Und es gab Süßigkeiten, ab und an ein Ei, ein Wienerle beim Fleischer (das gleich gegessen wurde), Kekse beim Bäcker … Und alle Kostüme waren möglich, keines war durch PC verbrannt: Indianer, Pirat, Cowboy, Arzt, Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Robin Hood, Prinzessin, Tierkostüme … Und: Niemand war verpflichtet, die Verkleiderei mitzumachen. Seit Tagen fühle ich mich von den Karnevals- und Fastnacht-Kaspereien genervt, belästigt. Wer's mag, soll mitmachen. Aber in den Medien ist das zur Zeit ebenso präsent wie Fußball und Formel 1 – bezahlter “Sport” interessiert mich höchstens am Rande, jedenfalls das, was davon in den Medien präsentiert wird. Und es ist schwierig, diesen Sendungen und Artikeln auszuweichen. Gut, bleibe ich eben hier oben im neunten Stock sitzen und verzichte auf Mainstream-Medien.
Außerdem wird immer wieder und immernoch den Brandstiftern von drei Parteien so viel Bühne geboten, wie ihnen ganz sicher nicht gebührt. (Dieses eine Buch durfte nicht ohne Grund nie unkommentiert gedruckt werden nach dem Zweiten Weltkrieg.)
Ich weiß: absolut überflüssig, über diese Dinge hier zu schreiben. Ich hätte sie ebensogut zum Fenster hinausschreien können. Außerdem wiederhole ich mich neuerdings oft.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 23.02.2020 trotz aller Vergeblichkeit die Versuche am neuen Rechner, Salzkartoffeln mit Brokkolie und Hähnchen, die Badewanne.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Mein Motto ist ja: Leben und glücklich sein kann ich überall, Hauptsache ist kein Karneval.
Mein Mann „jammert“ auch schon seit Tagen über das raum- und zeitgreifende Karnevalsgedöns. Mir ist es egal, da ich ohne TV lebe.
Heute aber wird sogar hierzustadt ein sogenannter Rosenmontagsumzug veranstaltet und die Innenstadt somit unbesuchbar (und viele andere Teile der Stadt auch, weil ÖPNV eben i.d.R. durch das Stadtzentrum geht und die Kasperei eben genau auf den Hauptverkehrsachsen des ÖPNV stattfindet).