2020-009 — Geschwurbel

Weil ich wirklich aus der Bahn geriet.

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(Ja, so ein Tag wie gestern bringt mich immer sehr durcheinander. Und das wirkt sich leider auch hier aus.)

 

Da war zwei Tage lang die so beginnende Fragestellung: So viele Menschen zweifeln daran, daß sie liebenswert sind …

 

Keine Hypothese. Nur noch ein paar Gedanken dazu.

          Ja, es gibt noch mindestens drei weitere Hypothesen in meinen Notizen – aber: Die Ursachen für dieses Gefühl, nicht liebenswert zu sein, entstammen einer ziemlich komplizierten Vermischung von vielen Anstößen, Anlässen, Gründen und Annahmen. Besonders die Annahmen – denn es sind i. d. R. nur Annahmen und kein sicheres Wissen – tragen zu diesem Gefühl bei.
          Ich selbst komme bzw. kam nur sehr selten aus dieser Falle heraus, schaffte es noch vor einiger Zeit nie, mich für liebenswert zu halten. Mittlerweile kann ich es, hab ich gelernt, was wie warum ist. Natürlich wollte ich mit einer fünfteiligen Serie etwas ausprobieren. Aber nach dem zweiten Teil … Es ist genug. Wahrscheinlich hätte ich alle (schlußendlich) fünf Gedankengänge in einem Beitrag zusammenfassen können. Wollte ich aber nicht, nein. Und jetzt mag ich nicht mehr weitermachen damit, weil ich mich dabei langweile, vielleicht auch euch langweile.

 

Meine Erkältung hatte sich soweit gebessert, daß ich heute auch wieder außerhalb der Wohnung unterwegs sein konnte. Zwiebelsaft, heißes Bier mit Honig und Zitrone, Salbeitee: Diese drei Hausmittelchen halfen mir beim schnellen Bekämpfen der Symptome. Kann auch sein, daß keines der drei wirklich half, sondern nur mein Glaube daran. Gegen die echte Grippe bin ich ja geimpft. Aber so ein #Männerschnupfen macht mich wirklich sehr leidend. Und das war ich gestern, heute längst nicht mehr so sehr. Wenn sich andere Krankheiten auch so einfach mit Hausmittelchen bekämpfen lassen würden, könnte ich mich wahrscheinlich sogar an den (absolut ekligen) Geschmack von Kamillentee gewöhnen.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 09.01.2020 die verschwindenden Erkältungssymptome, Unterwegssein draußen, aussortierte Stifte.
 
Mein #Buchjahr2020 setze ich fort mit dem dritten Buch, Heinz Kruschel: Rette mich, wer kann. 2. Auflage 1971. © 1969 Verlag Neues Leben, Berlin. Lizenz Nr. 303 (305/115/71)
 
Die Tageskarte für morgen ist XV – Der Teufel.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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11 Kommentare zu 2020-009 — Geschwurbel

  1. piri ulbrich sagt:

    Ich jedenfalls mag dich – mit oder ohne Hypothese.

  2. Nati sagt:

    Ich fand sie interessant zu lesen.

  3. evenyleve sagt:

    Ist aber auch eine vertrackte Grübelei zu diesem Thema. Ich denke, da gibt es für jeden ganz eigene individuelle Gründe dafür.
    Alles Gute Dir und liebe Grüße, Ev

  4. Sofasophia sagt:

    Sind für dich liebenswert und wertvoll Synonyme? (Für mich nicht, eher Cousinen.)

  5. wildgans sagt:

    Bei heißem Bier kämen mir schräge Gedanken, kämen Sicherheiten ins Wanken.
    Oder so…
    Nie ganz erwachsen und angepisst/-passt werden ist mein Motto.
    Kritik von außen gehört mit anständiger Portion Selbstfürsorge in die Schranken verwiesen, und allein Wannenvollbäder gereichen schon ein wenig dazu…

  6. frauholle52 sagt:

    Gute Besserung, lieber Emil. Ich kuriere auch gerade so einen blöden Schnupfen aus. Übrigens hat mir die Erkenntnis weiter geholfen, dass es nur meine Gedanken sind, die mir einreden, nicht liebenswert zu sein. Klar, einige meiner Handlungen sind gar nicht liebenswert, ich als Mensch bin es aber schon! Und es ist nicht schlimm, wenn ich nicht von allen geliebt werde. Liebe Grüße und ein wenig Sonnenschein für Dich! Regine

    • Der Emil sagt:

      Mein Mönnerschnupfen ist so gut wie überstanden.

      (Wie fein, daß ich einmal mehr über „Wirkung“ meines lauten Denkens erfahre.)

      Erhol Dich gut. Und Sonnenschein über einer Schneedecke wäre etwas sehr feines.

  7. Elvira sagt:

    Du bist einer der liebenswertesten Kerle, denen ich begegnet bin! Wer Dich zum Freund hat, hat großes Glück!

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