Ich befürchte, manch andere Menschen kennen das auch.
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Ein Text, der auch mich selbst in bestimmten Situationen recht gut beschriebe (und ganz sicher beschrieben hat). Aber keine Sorge, er ist a) nicht ausschließlich “autobiografisch” und b) keinesfalls aktuell.
Da ist sie wieder, diese Angst vor der schlechten Selbstbewertung, vor der Selbstabwertung, falls und weil er die ihm von sich selbst auferlegten Pflichten nicht erfüllen zu können. Es ist eine Art Gewißheit, angsterfüllte Gewißheit, daß sie eintreten. Ganz besonders auf diesem einen Gebiet würde ihm das außerdem ein übermäßig schlechtes Gewissen machen. Und dann käme die Scham, dann kommt die Scham, weil er versagt hat und “nicht einmal das Einfachste” zuverlässig erledigen kann. Und all das macht mehr, viel mehr Druck als nötig und aushaltbar. Ja, er kennt das alles, er weiß um diesen Mechanismus. Aber das Wissen darum macht das Erleben nicht leichter, verhindert das Erleben nicht. Ganz im Gegenteil. Das Wissen darum und die untauglichen Versuche, seine eigenen viel zu hohen Erwartungen mit aller Gewalt zu erfüllen, die erhöhen den Druck nur weiter. Ein Zusammenbrechen ist damit unausweichlich, aber für ihn selbst nicht akzeptierbar.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 07.11.2019 waren positiv mein erstes Elfchen, leckerer selbstgekochter Gemüseeintopf, eine für den morgigen Buchfink getroffene Verabredung mit einem telefonisch Vorlesenden.
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Münzen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Schön dass du dein Elfchen positiv siehst.
Manchmal wünsche ich mir, jemand einfach in den Arm nehmen zu können und die Selbstabwertungen einfach weg zu drücken. So einfach ist es aber wohl nicht. Leider.
Am Sonntag fahre ich mit meiner Freundin in ein Dorf bei Leipzig, welches vor dem Wegbaggern gerettet werden soll/wird. Vielleicht kann dort etwas Neues entstehen. Wir wollen mal schauen.
Auf den „Bericht“ bin ich neugierig …
Ich habe viele Jahre in diesem „Zustand“ gelebt und ums Überleben gekämpft. Ich konnte den Kopf sozusagen gerade mal über Wasser halten. Erst eine langwierige Therapie half mir, fast ganz auszusteigen und das Leben in mir wieder zu spüren. Darüber bin ich sehr dankbar! Liebe Grüße! Regine