Was ich mir selbst immer wieder erklären muß.
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Einen Tag wie den im Folgenden beschriebenen erlebte ich schon lang nicht mehr:
Ich saß den ganzen Tag nur am Rechner. Nein, das hat mir nicht gutgetan, aber etwas anderes war nicht möglich. Ich habe mich absolut nicht zu irgendetwas wirklich Sinnvollem aufraffen können.
Allerdings habe ich … Nein, ich habe auch nicht wirklich nachdenken können. Ich habe vor mich hin geatmet. Auch wichtig. Zu atmen. Sogar sehr wichtig.
Aber selbst wenn das Atmen das einzige ist, das ich den ganzen Tag lang geschafft habe, dann habe ich auch noch etwas anderes geschafft, sogar mehrere Dinge: Ich habe Kaffee gekocht und nicht nur den getrunken, gegessen, meine Pillen genommen, geraucht und daher auch Kippen gedreht, ich habe kommuniziert, ein oder zwei Blogbeiträge verfaßt, und das Allerwichtigste von allem habe ich auch geschafft: Ich habe überlebt.
Ganz schön viel hab ich gemacht für “gerade einmal Atmen”. Ich muß mir das nur manchmal selbst erklären, wieviel das ist.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 06.11.2019 waren positiv der Besuch des Grünauer Stadtteilladens, das Treffen und die Veranstaltung mit Gudrun, einiges Geschriebenes.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Kelche.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Schön, dass du da warst, lieber Emil. Es tat gut. Das nächste Mal musst du mal kommen, wenn ich keine Veranstaltung habe und so viel mehr Zeit.
Es war eine Freude, Dir zuzuhören und zuzusehen.
Genau. Einfach mal so. Auch das klappt noch.
Stimmt. Danke fürs Erinnern.
War bei mir irgendwie ähnlich. Überlebt (check).
Puh.