Zwölf Minuten live dabei (Nº 309)


Beitrag beinahe versemmelt

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Heiliger Bimbam! Kurz nach Mitternacht. Na toll! Und ich war so abgelenkt, so in dem Buch versunken, daß ich meinen täglichen Blogbeitrag ganz vergessen habe! Himmisackizementnoamoi! Gottfried Öeberbuhdn! Ah! Was soll ich denn jetzt auf die Schnelle noch hinkriegen?

Elf Minuten noch.

Schnellschreibwettbewerb mit mir selbst, gegen die Uhr. Reim ich was? Aber worüber?

«Am Morgen war ich auf dem Amt, / bin nur ganz knapp vorbeigeschrammt / an einer dicken Sankt Ti John … » nein, das geht ja sowas von überhaupt nicht! Was reimt sich denn auf “John” oder “Sanktion”? Na? Schon Ton Hohn Lohn Sohn Klon phone – bah! Da sind ja schon Anglizismen dabei. Nein, das wird nichts mit dem Gedicht. Ein 28er brauch viel zu viel Arbeit. Silbenzählen. Sinnvoll soll er auch sein.

In den verbleibenden neun Minuten nicht zu machen

Hm, ist irgendetwas fertig? Mist! Nichts, wirklich nichts, was sich auf die Schnelle noch zu einem sinnvollen Beitrag machen läßt. Psychofabulozoologie, Briefnachlaß, Am anderen Ende der Wahrheit, Lind Kernig – huch!? Nein, nichts davon! Nichts nichts nichts! Wieso kam ich nicht von diesem Buch weg? Bilder habe ich genug, aber das sind immer Serien, da muß ich immer mehrere zusammenstellen und hochladen und Text dazutun. Bei meiner schlechten Internetverbindung undenkbar. Jetzt zumindest.

Sechs Minuten verbleiben.

Jetzt wird es wirklich eng. Zum Glück schreibe ich gerade mit, was ich hier in aller Hektik veranstalte. Jetzt habe ich sogar in meinen alten CDs nach Halbfertigtexten gekramt – zumindest in den zweien, die ich in den letzten Tagen schon in der Hand hatte. Den einzig guten Brocken aus einer Kladde habe ich als “Erlebensnarben” schon veröffentlicht.

00.13 Uhr.

Gerade habe ich diesen Text in den WP-Editor kopiert, verschlagwortet, den Link noch angepaßt zur Übersetzungsmaschine. Während ich auf die Aktualisierung der Anzeige warte, lege ich mir das Buch wieder bereit. Wenn ich das wirklich geradeso zur üblichen Zeit schaffe, lese ich die restlichen 25 Seiten auch noch. Vorm Schlafen. Doch, so interessant ist es. “Die Abwesenheit. Eine Nachforschung.” von Christine Hoba (André Schinkel rezensierte im Poetenladen). Von mir, der ich auch in dem Land aufwuchs, in dem Rüdiger lebte, diese Wertung: Sehr, sehr, sehr interessant, aber ohne meinen persönlichen Hintergrund?

Es ist jetzt fast 00.15 Uhr. Ich klicke gerade auf «Publizieren».

Beitrag online. Pünktlich?

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 4. November 2013 waren der Morgentermin im Jobcenter (ich war “nur” Beistand), die Dienstberatung bei Radio Corax, die fertige Sendung “Jojo”, das spannende Buch.

© 2013 – Der Emil. Text steht unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Zwölf Minuten live dabei (Nº 309)

  1. Der Emil sagt:

    Ja, pünktlich.

  2. irgendlink sagt:

    Das nenn‘ ich mal eine Punktlandung. 🚒

  3. Sofasophia sagt:

    was ein stress! 🙂

  4. Gabi sagt:

    Wie in den Action-Filmen, wo meist in allerletzter Minute noch alles gut ausgeht. 🙂
    Wäre es schlimm gewesen, wenn der Beitrag etwas später erschienen wäre?

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