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Geh zum Fluß. Setz‘ Dich ans Ufer.
Sieh Dir die Enten und die Schwäne,
die Wellen und die Bäume, die Landschaft an.
Erlaube den schwermütigen Gedanken
hinauszufließen auf das Wasser.
Sie treiben wie Herbstlaub davon.
Ein doppelter 28er nach Helmut Maier.
Es ist inspiriert von und auch meine Antwort auf “Spricht Herbstgedanken” in der weBLOGgia und Helmut Maiers 28er “Blätter im Fluss”.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 20. Oktober 2012 waren das Ausschlafen, leckeres selbstgekochtes Essen, eine Stunde im heißen Wasser mit ganz viel Schaum.
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
295 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 134 words)


DANKE!! 🙂
..grüßt dich Monika
Das ist ein Toller Post, gefällt mir sehr gut. Genau so ein Bild inkl. Text brauche ich für mein Dualismus von heute…….. ich werde wohl auch zum Fluss mich begeben :).
Schöner Sonntag dir, Emil. Lass die Schwermut bachab fliessen ;).
Lieben Gruss – sonja
Wenn nichts im Universum verlorengeht, was wird dann aus den schwermütigen Gedanken? Hab einen schönen Sonntag!
Ich hoffe, daß es mit den schwermütigen Gedanken ähnlich weitergeht wie mit den Blättern?
Sie lösen sich in Wohlgefallen auf?
Blätter lösen sich doch nicht in Wohlgefallen auf! Blätter werden irgendwo, irgendwann umgewandelt zu Humus, der neues nähren kann …
Und die Schwemut? Wen oder was nährt sie, wenn sie auf dem Wasser davontreibt? Daraus könnte sich ein interssantes, philosophisches Gesprächsthema entwickeln.
Wenn ich die schwermütigen Gedanken loslassen kann und sie davontreiben und (im Nebel der Vergangenheit, der Erinnerungen) verschwinden, ja geradezu verschwimmen: Was kann aus diesem Prozeß erwachsen?
Entlastung. Aufatmen. Zuversichtsgewinn.
Vielleicht sind nicht die verblassenden schwermütigen Gedanken das, woraus Neues entsteht, sondern die damit einhergehende Läuterung/Entlastung …
Bei den Blättern sind dann zwei Varianten denkbar: Die eine, die zu Humus werdende Nahrung. Auf der anderen Seite kann der Baum (Strauch o.ä.) erst neues Leben entwickeln, wenn der alte Ballast abgeworfen wurde, also das Laub. Ich sags ja, ein Gedankenreigen!
Dann sind es sogar drei Varianten, denn es gibt immergrüne Bäume und Sträucher 😉
Genau das habe ich gerade überlegt, heute mal zum goßen Fluß zu gehen. Schönes Bild und schöner Text.
Klasse, lieber Emil. Bild, Scheibstil und Inhalt sind einfach eine richtig gute Einheit. Das gfällt mir sehr.
Ein Gruß von gleich nebenan
Wunderschön….wie Text und Bild in sich ineinander greifen…..Liebe Grüße, Luiserl
An alle: Danke für die lobenden Worte (ja, tut gut, wie zu lesen; allein ich kanns nicht recht glauben und – ach ihr wißt schon, fast schäme ich mich ein wenig dabei).
Dein Positiv war…… hat mich heute sehr angesprochen. Ich liebe Schaumbäder. Auch da fließen viele schwermütige Gedanken einfach den Abguss hinab. Und ausschlafen – hach *seufz* was will man mehr.
Lieben Gruß von Mia
wäre loslassen bloss einfacher …
ein sehr schöner, traurig-mutmachender text!
herzlich, soso