CW: dePol. Die unabsehbaren Folgen einer Wahl.
Und wieder bin ich einen Tag nicht zuhause, sondern eben unterwegs – siehe oben.
Nach einer vollen, etwas chaotischen Zeit im »Mittelalter« bin ich sowieso sehr hart in der Gegenwart gelandet und kann ob der Wahlergebnisse nur noch mit dem Kopf schütteln. Am liebsten würde ich auswandern aus dieser Realität und mir eine andere suchen. Aber wohin? Warten auf das Raumschiff ist leider keine Option. Und ganz ehrlich finde ich nirgends auf dieser Erde ein Land, in das ich auswandern könnte und wollte.
Was bleibt also? Vielleicht ist ein Rückzug ins Private, ein Gang ins innere Exil … Nein, das hilft auch nicht. Nur: Einfach so weitermachen unter der blaugetünchten braunen Masse? Auch nicht einfach. Nun, ich werde vieles nur noch von Außen betrachten. Es kann ja auch sein, daß in der jetzt wahrscheinlichen Konstellation keine Regierung gebildet werden kann. Was dann kommt, steht in den Sternen. Und ich habe noch keine gute Idee, wie ich mit den sich ergebenden Situationen werde umgehen können oder müssen. Finstere Zeiten brechen an.
Von Außen betrachten. Nein, das ist nicht Außendienst. Aber ich brauchte einen Titel für diesen Beitrag. Da kam mir in den Sinn, daß wir Menschen wieder viel mehr miteinander sprechen und viel mehr gemeinsam unternehmen können. Auf diese Art und Weise – eine solidarische, eine des Miteinander – sollten einige Möglichkeiten entstehen, uns zur Wehr zu setzen. Das, was ich dazu tun kann, ist ein winziges Teilchen; aber viele, sehr viele winzige Teilchen sind eine ganze Menge. So werde ich unterwegssein, doch irgendwie »im Außendienst«, und kleine Teilchen verstreuen und sammeln.
'tschuldigung, ein wenig Luft mußte ich mir machen und ein wenig von meiner gefühlten hilflosen Verunsicherung wollte ich auch loswerden. Denkichtkuddelmuddel.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Zwei gläserne Vasen stellte ich ins Haus – ich hatte nie Blumen darin …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 07.09.2026 das geschaffte Programm am Vormittag, ein erwidertes Lächeln (von einer völlig unbekannten Person), eine sehr gelungene Überraschung für mich.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


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