Sowas taucht im Denkicht auf, wenn ich Zeit zum Denken habe.
Was sind denn jetzt meine Werte: Habe ich (noch) welche, befinde ich mich vielleicht in einem Wertevakuum, suche ich, schwanke ich, pendele ich von einem Extrem ins andere; weiß ich nicht oder nicht mehr, in welche Richtung ich weitergehen soll (selisch und geistig)?
Eins ahne (weiß?) ich: Die Werte, die mir einst als richtig und dauerhaft vermittelt wurden, sind heute bestenfalls Spinnereien, die der (für mich zum Teil entsetzlichen) Realität entgegenstehen könnten und deshalb verboten, verunglimpft, verlacht, entwertet werden.
Beispiele: Solidarität, Natur- und Umweltschutz, Wahrheit, Wissenschaft. Werte, auf die heute viele lieber nicht angesprochen werden wollen … Welche Haltung nehme ich ein zu den („veralteten”) Werten und dem heutigen Umgang mit ihnen?!
(Und fragt nicht, wie ich zu solchen Gedanken komme: Sie eind einfach da wie so mancher Text, den ich sonst niederschreibe.)
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Ich gab einige Kleidungsstücke im Umsonst-Laden ab.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 30. Juli 2025 war ich zufrieden mit einer Stunde unterwegssein zu Fuß, mit dem Nachdenken über das Woher so mancher Gedanken, mit einer großen Schüssel grünen Salats.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich finde Werte (vorleben) nach wie vor wichtig und halte weiter dagegen wenn sie untergraben werden.