Gebrabbel, unsortiert.
To get a Google translation use this link.
Ein Tag, der noch immer nichts von sich preisgeben will. Jedenfalls nicht mir. Nicht meiner Kladde, nicht meinem Schreibblock, nicht den Schmierzetteln. Nichts. Ich aber habe auch wirklich keine Lust und sehe keine Veranlassung, ausführlich über (m)eine Impfung zu berichten. Wie FSME oder Grippe. Nötig. Und weil Freiheit (auch) die Einsicht in die Notwendigkeit ist, war ich heute frei. Etwas Notwendiges ist geschehen. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich saß nunmehr lange genug vor dem unbeschriebenen Papier, zu lange, sagt mir mein Gefühl. Vielleicht muß ich mich damit abfinden, zufriedengeben, daß es Zeiten eines Nichtgelingens gibt, endlich mich damit abfinden, endlich mich damit zufriedengeben. (Da ist dieses Wort wieder.) Ist die Angst wirklich unbegründet, daß ich nach einer Pause den Neubeginn, die Fortsetzung nicht zu schaffen vermag? Quatsch. Sehr wahrscheinlich nur Quatsch. Völlig unbegründet ist diese Angst aus meiner Erfahrung heraus. Nur die Angst selbst macht Angst (vor einem vermeintlichen Versagen, Scheitern). Routine und Kontinuität können und sollen doch nicht alles sein. Und irgendwie möchte ich ja auch aus den beiden ausbrechen, ohne ihren sicheren Grund zu verlassen – ein vielleicht unmöglicher und unvorstellbarer Griff nach den Sternen.
Übrigens ist da eine Stelle an meinem rechten Arm, die hat so gejuckt, daß ich sie aufgekratzt habe: Mich hat eine Mücke gestochen irgendwann heute, als ich unterwegs war. Und vielleicht erwische ich später doch noch ein paar Zeilen, wenn ich im Halbdämmer schon nach Träumen fische …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 03.06.2021 waren positiv völlige Symptomlosigkeit, ein kurzer Spaziergang, eine sonderbare Zufriedenheit mit der Unzufriedenheit.
Die Tageskarte für morgen ist VIII – Die Kraft.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

