Als Verb, nicht als längliche Gebilde oder Formen.
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Ich weiß nicht, warum Menschen das Dasitzen und Beobachten und Denken nicht als “Arbeit” – hier im Sinne von Leistungserbringung – akzeptieren, und ich verstehe nicht, warum das so ist (und ich muß es nicht verstehen, oder?). Vielleicht, weil daraus kein unmittelbarer monetärer Erfolg entsteht? Nun, bei (Natur-)Wissenschaftlern wird das anders bewertet und bei Händlern am Finanzmarkt (obwohl: die klicken ja ab und zu) und bei einigen anderen, als bei Künstlern oder “normalen” Menschen. Ja doch, das ist meine Beobachtung, mein Erleben, das, was ich sehe. Für mich als einfachen, normalen Menschen ist das Dasitzen und Beobachten und Denken allerdings sogar erfüllende Tätigkeit, Arbeit, etwas, das ich leiste und nicht etwas, das ich mir “leisten kann” oder nach Meinung anderer Menschen eigentlich nicht leisten könnte oder dürfte.
Höher, schneller, weiter – ich zweifle schon längst an der Sinnhaftigkeit dieses Prinzips.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 28.05.2020 ein Buchanfang über Ausgeschlossensein, eine Stunde auf dem hiesigen Marktplatz, eine erkleckliche Anzahl an zu entsorgenden CDs/DVDs.
Die Tageskarte für morgen ist das As der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Naja (Natur-)Wissenschaftler sitzen bestimmt nicht die ganze Zeit auf ihren Poppes und denken nach. Dass Arbeit andes definiert werden sollte, da gebe ich dir Recht. Das Land lebt von ganz viel Ehrenamt und ich hege den Verdacht, dass das so gewollt ist. Würde man diese Tätigkeiten entlohnen, bleibt ja weniger für die Quandt-Erben u.ä.
Das Höher-Schneller-Weiter-Denken hängt doch von jedem einzelnen ab. Ich brauche es nicht, weder als Rechtfertigung als Mensch noch als Möglichkeit, vermeintlichen Reichtum anzuhäufeln. (Letzteres gelingt eh nicht, der bleibt bei den Quandts)