Oder: Die Alltäglichkeit besonderer Momente.
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Langsam startet das Jahr 2020 nun doch auf seinen Weg durch 366 Tage meines Lebens. Und ein wenig Alltag kehrt ein, vor dem langen Wochenende. Viele sagen ja (auch ich tat es schon oft), der Alltag sei grau. Ja. Hell-, dunkel-, mittel-, blau-, einheits-, staub-, schwarz- oder wie grau? Auch Grau ist nicht immer nur Grau. Und Alltag ist zwar Alltag, aber nicht immer Alltag. Denn das hält kein Mensch aus, alle Tage nur Alltag zu haben. Deshalb, so hoffe ich, verschafft sich jede immer wieder einen Moment, in dem er aus dem ausbricht, was so Alltag heißt. Da kann einer noch so müde sein und noch so erschöpft, sie wird es doch immer wieder tun. Und von den kurzen Momenten zehren.
Ein Hauch von Alltag ist aber an jedem Tag dabei. Ja, ein Hauch. Den versuche ich nicht überzubewerten. Der gehört eben dazu. Was ich mir für mich behalte, das sind die täglichen Momente außerhalb vom Alltag und abseits des Alltags. Und vielleicht, vielleicht ist Alltag nur an den Tagen, da es auch besondere Momente gibt; und ein Tag ohne mindestens einen solchen Moment eben kein Alltag, sondern nur die unrühmliche Ausnahme.
Ich bin noch immer mit meinem ersten Buch vom #Buchjahr2020 zugange.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 03.01.2020 Möhrensuppe, (aus-)sortiertes Papier (nicht viel, aber immerhin), der gerade laufende Buchfink am Abend.
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Kelche.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Quatsch, der Alltag ist nicht grau – er ist farblos und es liegt an uns, ihn mit Farbe zu füllen.
Es gibt so viele verschiedene Grau. Lieber habe ich grauen als farblosen Alltag; färben kann ich ja trotzdem.
Hi Emil, war lange nicht auf deinen Blog, ich versuche das im neuen Jahr besser zu machen 🙂
…. lieber einen Alltag egal welcher Farbe als gar keinen Alltag mehr zu haben 😉
glg tb
Immerzu nur Feiertag wird schnell zum Alltag.
Und dann?
…. ich liebe Feiertage und ich liebe meinen normalen Alltag, ich hatte mal gar keinen Alltag, da ging alles ganz anders, bedingt durch Krankheit, das ist ziemlich beschi…. , ich freue mich, wenn ich jetzt bald meinen ursprünglichen alten Alltag wieder haben werde 😉 es heißt ja auch nicht umsonst der Mensch ist ein Gewohnheitstier ^^
Wenn man selber mal aus dem Alltag ausbricht ist das erfrischend, aber wenn man dazu gezwungen wird, ist es schitt, jedenfallls meine Erfahrung .
noch einen schönen Samstag … lg tb
Ich trage ja gerne schwarz. Einmal sagte eine Frau zu mir: Das ist aber ein freundliches Schwarz! Vielleicht kommt es auch auf die Begleitfarben an, wie wir Farben wahrnehmen. Oder eben den Alltag. Und zu Grau sage ich nur, dass es mindestens 50 Arten gibt.
Liebe Grüße schickt Elvira
Mindestens 50, ja. Manches Grau wirkt fast bunt.
Oh ja!
Ich plane immer so, dass ich mich in der Zukunft auf etwas freuen kann. So kann ich mich im Alltag treiben lassen und sehe kaum Grau. Außer draußen, da ist es gerade grau und ungemütlich. Umso kuscheliger ist es drinnen! Liebe Grüße und viel Regenbogen im Alltag! Regine
Deshalb hab ich ja zum Beispiel mein „positiv waren …“
Stimmt. Die vergesse ich manchmal zu lesen, obwohl sie so wichtig sind!
Beim Aussortieren war ich gerade auch ….
Liebe Grüße
Helmut
Wahrscheinlich müßte ich viel weiter vorher anfangen, vorm Sortieren, nämlich schon beim Horten oder gar noch davor …
Lieber Grau in allen Abstufungen als immer nur reines Weiß und reines Schwarz sehen. Es gibt so viel dazwischen, in der Farblehre und im Leben.
Ich wünsche dir ein schönes langes Wochenende.
Den Buchfink habe ich gehört, mitsamt dem Huster, und das Buch von Carmen Thomas habe ich auch hier.
Das Zuhören hat mir gefallen!
Ja, es sind die kleinen Momente im Leben. Man muss sie bemerken, schätzen und wenn möglich ‚konservieren‘.
Alle guten Wünsche für dich lieber Emil, im neuen Jahr. Ich lese täglich bei dir, nur (leider) meist still…
Aber wieso leider? Es muß hier niemand etwas dafür tun, daß sie lesen darf. (Natürlich, ich freu mich über Reaktionen, aber sie sind keine Pflicht.)
Ja, es ist keine Pflicht, aber ich weiß man freut sich über Reaktionen…
Wenn ich bei dir lese, habe ich immer Gedanken zum Geschriebenen, manchmal fehlt aber einfach die Zeit zum Ausformulieren. Das ärgert mich dann und deshalb ‚leider‘.