Nº 183 (2019): Zu laut

Die ganz besonderen Geräusche.

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Es ist laut. Zu laut.

Ich habe mich zurückgezogen bis hierher, bis ganz an den Rand und noch einige Schritte weiter, Schritte, die mir schwerfielen. Aber der Lärm trieb mich an, schob mich immer weiter, immer weiter. Nur weit weg von allen und allem, in die Einsamkeit, in das Alleinsein hinaus.

Nun stehe oder sitze oder liege ich hier, und es ist laut. Viel zu laut. Denn in mir dröhnt eine Leere. Mein Atem pfeift. Und durch das Rauschen meines Blutes in meinen Ohren hämmern angsterfüllt die Schläge meines wieder gebrochenen Herzens.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 02.07.2019 waren positiv der gelungene Kauf des kleinen Gaskochers, viele aufgeschriebene Textlein, die Vorbereitungen auf ein kurzes Treffen.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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4 Kommentare zu Nº 183 (2019): Zu laut

  1. socopuk sagt:

    Ich hab heute große Teile des Tages mit Ohrstöpseln verbracht. Die Baustelle vor der Haustür geht mir an die Nerven. Aber Müsli essen ist so ein Steinbruchabenteuer 🙂

  2. wildgans sagt:

    …wieder gebrochenes Herz…
    Nur das habe ich behalten in meinem Ojeeemodus.
    Möge es ein altes Textlein sein.

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