Zweierlei (Nº 065/2018)

Nicht gut und gut.

To get a Google translation use this link.

 

Erstens: Aldous Huxley’s “Schöne neue Welt”

Dieses Buch landet auf meinem HuB. Schon die Sprache (der deutschen Übersetzung) gefiel, gefällt mir nicht, nein, sie schien und scheint mir Langweiligkeit und Desinteressiertheit zu erzeugen. Es gibt dafür keine erkennbaren Gründe/Symptome/Indikatoren. Doch wenn ich mir zu Büchern eine Vorlesestimme vorstellte, dann war dieses Buch ein gelangweilt heruntergeleierter Text.

Sicher werden darin einige Dystopien (von denen draußen, im realen Leben, bereits Ansätze der Umsetzung zu erkennen sind) beschrieben, die auch mich beunruhigen. Und dieses Soma, dieser substanzinduzierte Urlaub vom realen Leben, wäre vielleicht etwas, das auch unsere Regierungen gern zur Verfügung hätten. Aber die im Buch verwendete Sprache hat mir das Lesen bis zur letzten Seite sehr schwer gemacht.

 

Zweitens: Wiedereinmal Eintopf

Als es heute zu schneien begann, am Nachmittag, etwa zu der Zeit, als ich nach dem anstrengenden Katerkraulen von etwa viertel Elf bis kurz vor Zwölf aus einem anderthalbstündigen Mittagsschlaf erwachte, bekann ich – zu kochen. Da standen zwei Kilogramm Möhren in meiner Küche, und zwei Pfund Kartoffeln und Speck und Gewürze und Zwiebeln. Kartoffeln schälen und würfeln. Eine mittlere Möhre und zwei kleine Zwiebeln anrösten, mit Geflügelbrühe ablöschen. Möhren kräftig abbürsten, in Scheiben schneiden. Kartoffeln und Möhren kochen, zusammenschütten, würzen (auch noch ein Eßlöffel Geflügelbrühe dazu), kurz nochmal aufkochen … Lecker ist, was ich da fabrizierte. Und es wird mich auch morgen und vielleicht auch übermorgen noch sattmachen.

Eintopf paßt doch zu Schnee und Kälte, oder?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 06.03.2018 waren Katerkraulen, leckerer Eintopf, der Schnee.
 
Die Tageskarte für morgen ist VIII – Die Kraft.

© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2018, Erlebtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

0 Kommentare zu Zweierlei (Nº 065/2018)

  1. sabeth47 sagt:

    Eintopf passt zu Schnee und Kälte, Suppe auch. Ach, Eintopf und Suppe passen immer außer im Hochsommer. Guten Appetit!
    Kartoffeln und Möhren untereinander ist mein Liebstes!

  2. piri ulbrich sagt:

    Schade, das mit der schönen neuen Welt – aber jeder hat Bücher, die eigentlich hoch gelobt, nicht gefallen.

    Machst du mir auch Suppe, vorzugsweise vom Huhn? Jetzt bin ich nämlich wirklich richtig krank und mal wieder …, ach lassen wir das Jammern.

  3. Hoffentlich wird es bei euch auch bald freundlicher. „Schöne, neue Welt“ habe ich im Original gelesen, hat mich auch nicht vom Hocker gerissen. Was wird eigentlich mit den Abschriften passieren, nachdem sie fertig in die heutige Schrift übersetzt sind, werden sie veröfentlicht? Ich finde so etwas interessant.

    • Der Emil sagt:

      Die Abschriften sind zunächst eine Vorarbeit für spätere wissenschaftliche (oder auch andere) Aufarbeitungen, vorerst also nicht öffentlich zugänglich.

Antworte auf den Kommentar von natisgartentraum Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert