Nº 281 (2016): Planumwurf.

Der Rücktritt der Realität.

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Nur wenige Worte sind notwendig (manchmal reicht sogar ein Wort oder vielleicht ein Bild), und der Mensch wirft alle Pläne über den Haufen, weil ab sofort ein Film im Kopfkino läuft. Ob da Vergangenheit oder erfüllte Phantasien gezeigt werden, spielt nur noch eine untergeordnete Rolle; die Realität tritt dahinter zurück. Einige Menschen sind in der Lage, von außen betrachtet weiter zu funktionieren, als sei nichts geschehen. Und es ist ja auch nichts geschehen, nicht in der Realität jedenfalls. Alles spielt sich nur im Kopf ab, in der Psyche, und oft auch in Herz und Bauch. Doch innendrin, innendrin ist nicht mehr viel so, wie es sein sollte; es ist jetzt so, wie es ist.

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 6. Oktober 2016 waren gute Nachrichten, Überlegungen zum Gegenteil von “ich schaffe das”, Erlebnisse bei den RadioRevolten.
 
Tageskarte 2016-10-07: Die Fünf der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 281 (2016): Planumwurf.

  1. Arabella sagt:

    Setzt dem doch Nepomuk entgegen, zumindest im schweren Fall.

  2. Sofasophia sagt:

    Oh weia. Kenn ich. Hm. *handreichfallsbedarf*

  3. Gudrun sagt:

    Vielleicht sollte man sich nicht immer gegen das Kopfkino wehren. Schönes kann man noch ein bissel festhalten und das andere verliert das Bedrohliche.

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