Ein altes Wort

Aus seinem Nichterleben aufgetaucht

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Lief mir doch gestern, als ich mich über das Gebaren der Angestellten eines Handelshauses in Sachen Laien-Bauwerkzeug und -material echauffierte, in meinem Denkapparate eines der älteren Worte zur Bescheibung der Tätigkeit eines Kaufmannes übern Weg: Rechtschaffenheit.

Rechtschaffen ist, meiner Erinnerung nach, wer ehrlich, anständig, wohlerzogen und brav (das veraltet richtig, recht, tüchtig, ehrenhaft bedeutet) ist und handelt. Irgendwie fühlte ich aber ganz deutlich das Fehlen dieser Rechtschaffenheit. Herablassend, wie ein lästiger Bittsteller wurde ich behandelt. Ja, ich gebe zu, daß mein Einkauf etwas mehr Bürokratie erforderlich machte als manch anderer; aber muß ich deshalb so abgekanzelt und abgefertigt werden? Rechtschaffenheit scheint, wie so vieles Andere der Kaufmannsehre, abhandengekommen zu sein.

Miese Behandlung? Gibt’s beim Quacksalber. Oder bei … (Zwischen NAH und PCJ.)

Zumindest hier in Halle (Saale).

Ach ja: Was ist das in euren Augen, diese Rechtschaffenheit? Mehr als “ohne Lug und Trug” zu sein? Mehr als “ohne Fehl und Tadel”? Immer gesetzestreu (oh, ich muß lachen)?

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 17. Februar 2014 waren die Mitteilung, daß ich mich ab 01.03.2014 für ein Jahr BuFDi nennen darf, und die Schlüsselübernahme.
 
Tageskarte 2014-02-18: III – Die Herrscherin.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Ein altes Wort

  1. Sofasophia sagt:

    ich würds wie du definieren. das wort mag ich auch. es beinhaltet für mich auch “ohne intrige” und “nicht korrupt, unbestechlich”.

  2. Ulli sagt:

    das ist wohl wahr, was du hier beschreibst, ich habe mich mal, weil ich mich über so ein Gebaren ärgerte, freundlichst dafür entschuldigt, dass ich etwas kaufen wollte und bin gegegangen ….

  3. Gudrun sagt:

    So, lieber Emil,
    jetzt endlich habe ich mal wieder die Ruhe, mich ein wenig hier zu tummeln, zu lesen, mir dein Gesicht vorzustellen, als der Verkäufer … Vor allem aber freue ich mich über all die guten Veränderungen, die bei dir passieren. Das ist eine ganze Menge, gell?
    Am Freitag werde ich mir die Zeichenarbeit bis zum Abend aufheben. Es macht sich gut, wenn man nebenher den Buchfink hören kann.
    Gruß von nebenan

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