Schicht im Schacht

Feierabend extrem

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Abends um zehn war Schicht im Schacht (Kurzfassung: bei “Schicht im Schacht” gibt es keine Personenfahrt). Seit früh um sieben auf den Beinen, habe ich gestern: 3,65 m lange Tapetenbahnen für die Zimmerdecke vorbereitet, zwei, nein, drei Termine wahrgenommen, von denen einer sich verdoppelte, größtenteils alleine eine Zimmerdecke mit Tapete beklebt (ohne Kleistermaschine, mit einer Leiter), Löcher vergipst usw. usf. Ach, und zweieinhalb Stunden war ich zwischendurch auch noch im Radio.

Um elf stand ich unter der Dusche. Danach habe ich festgestellt, daß ich im Bums-Alter bin: Hab mir ein Feierabendbier aufgemacht und Bums! – war ich eingenickt. Bei offenem Fenster. Das war mein Glück. Denn mir wurde kalt und ich wurde wach.

Ein paar Minuten hatte ich also noch für diesen Artikel …

Das mit dem Alter, das hatte ich mir wesentlich geruhsamer vorgestellt.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 18. Februar 2014 war das geschaffte Pensum.
 
Tageskarte 2014-02-19: Sieben der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Schicht im Schacht

  1. Gabi sagt:

    Du hast aber auch sehr viel geleistet. Da darf man ruhig müde sein.
    Aber das was Du da vom Alter schreibst – mir gehts genauso. Habs mir irgendwie auch anders vorgestellt.

  2. Sofasophia sagt:

    du bist ja auch noch nicht alt! 🙂

  3. Anna-Lena sagt:

    Bums-Alter 🙂 – ein toller Begriff.
    Du hast doch viel geschafft, da darfst du auch mal bumsen, ähhhh schlafen.

  4. Gudrun sagt:

    Oh, Wohnung vorrichten! Das kenne ich doch. Ich hatte nur das Glück, dass man mir die Decken abgenommen hat.
    Lieber Emil, tröste dich. Es wird hinterher um so schöner. 🙂
    ( ziehst du mit ein?)

  5. Wird schon … 😉

    LG, mb und dm

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