So ist und war das alles nicht geplant
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Anmerkung: Die Rückschau mache ich zwar, aber nur für mich. Jedenfalls habe ich mir das so vorgenommen. Vielleicht entdecke ich dabei etwas, das ich öffentlich kommentieren möchte, aber vorgesehen ist das nicht.
Genausowenig wie vorgesehen ist, daß ich aus der zur Zeit in meiner Kladde laufenden Serie etwas hier zum Besten gebe. Ebensowenig war vorgesehen, daß ich mich wieder so – verzettele, wollte ich schreiben, aber das ist das falsche Wort – übermäßig … ablenke? Ja, was tu ich denn? Hier und da und dort und auch da noch – überall will ich etwas tun, mitmachen, “helfen”.
Zuviel. Viel zuviel. Gerade merke ich es sehr deutlich. Abhilfe will und muß und werde ich schaffen.
Unter anderem löste sich auch meine Tagesroutine weitgehend auf. Nach der Maßnahme über den vergangenen Jahreswechsel wollte ich ja etwas Urlaub haben von dem Streß. Das funktionierte nicht gleich, also: das funktionierte nicht. Dafür hat sich der Schlendrian eingeschlichen bei mir. Seltsam. Genau das wollte ich doch vermeiden, indem ich mir Urlaub gönnte.
Keine Ahnung, warum das nicht funktionierte. Keine Ahnung, wie ich das ab morgen umsetze. Ich weiß nicht, wie ich mich selbst bei der Einhaltung meiner Vorhaben kontrollieren könnte. Ich weiß nur, daß ich anders leben muß, nein, mein Leben anders organisieren will. Das ist akut, das ist aktuell, das ist im Moment, heute und morgen und übermorgen, das Wichtigste, was zu tun ist.
Eine Routine, eine Tagesstruktur, ein geregelter, geplanter Ablauf des Tages. Nie hätte ich geglaubt, daß das so wichtig sein könnte für mich.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 30. Mai 2013 waren die Arbeit im Radio und eine interessante Veranstaltung am Abend.
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Das zu erkennen ist doch aber schon der halbe Weg, lieber Emil. Es dann noch umzusetzen, mag allerdings schwieriger sein, als oberflächlich gedacht. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du in einiger Zeit rückblickend mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein wirst!
Emil, gehe dein Vorhaben in *kleinen Schritten* an.
Nicht alles auf einmal verändern, sonst wird es auch zuviel. (Kopfstress!)
Mit Herz & Segen!
M.M.
ich hoffe, du findest einen weg der liebevollen und ausgewogenen selbstdisziplin. ich kenne das thema auch ein wenig. ich will immer zu viel „erledigen“ und verliere dabei die muße. oder verkeile mich in zeitfressensen details. tja.
walk in beauty – sagen die navajo. recht haben sie.
Ich wünsche Dir, dass Du einen für Dich durchführbaren Weg dafür findest. Ich würde Dir ja gerne Tips geben, aber da bin ich wohl die Falsche, weil ich ja selber immer mit solchen ähnlichen Problemen zu kämpfen hab. Alles Gute!
LG Gabi
Ups, da hab ich wohl „falsch geklickt“. Der Kommentar war eigentlich für Emil gedacht. 🙂
Ja so geht es mir auch, fürchterlich:)
Manchmal sehne ich mich nach dem Schlendrian denn mit viel Glück setzt er Kreativität frei. Aber klar Struktur ist irgendwie notwendig… Viel Glück!