Ich bin das Schwebende
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Ich sitze im Zug von da nach hier. Es ist nicht zu warm, und die Klimaanlage läßt die draußen waltende Schwüle gerade noch erahnen.
Das Rattern der Waggons auf den Schienen ist so wundervoll regelmäßig. Der Sitz, in den ich mich schmiege, schaukelt mich sanft ruckelnd hin und her.
Das monoton sich äußernde Ambiente hält mich, meine Seele, meinen Verstand zwischen Träumen und Wachen. Ganz viele bunte Bilder verbinden sich in meinem Kopf zu einer tausendvierhundert Folgen langen Serie einer Reise in die Phantasien …
Wieder und wieder nicke ich ein und schrecke ich hoch. Alptraum und Wolkenkuckucksheim lösen sich ab. Ich bin das, was über den Schienen schwebt, während die Landschaft draußen vorbeihuscht …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 10. Juli 2012 war der geschaffte Sprint zwischen BStg. 16 und BStg. 6 im Leipziger Hauptbahnhof (Anschlußzeit: 3 min).
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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Wunderbar geschrieben, lieber Emil.
Ich schwebe mit Dir. Mich macht auch das gleichmäßige Fahrgeräusch im Auto, bevorzugt auf der Autobahn, zu einer schwebenden Träumerin…
Einen schönen Tag Amelie
das hast du schön geschrieben. gefällt! liebe grüße
Hübsch geschrieben, irgendwie intuitiv. Irgendwie ist das mit Trash vollgetopfte Internet arm an solchen Oasen der Einfühlung.
Oh, danke.