Nach reiflichen Überlegungen: Vogel-Problem
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Vierundachzig Tage im Sattel
Er radelt noch: Irgendlink ist immernoch mit dem Fahrrad um die Nordsee herum unterwegs. Mittlerweile fährt er durch Dänemark und erlebt dort … … Nein, darüber muß ich später schreiben. Ich bitte dafür um Verständnis.
Meine beiden Nymphensittich-Kerle machen mir seit etwa sechs Wochen Sorgen. Sie bekämpfen sich wirklich heftig. Und ich habe nicht mehr die Nerven, dem zuzusehen – weil immer der Jüngere der Verjagte ist. Nein, so geht das nicht mehr.
Ehrlicherweise muß ich gestehen, daß ich seit einiger Zeit darüber nachdenke, sie in “bessere” Verhältnisse abzugeben: einen größeren Schwarm mit Außenvoliere zum Beispiel.
Ich habe damit einige Probleme.
Beide waren beringt. Ja, waren, denn erst fehlte dem einen der Ring (das habe ich aber erst zwei oder drei Tage nach dem Käfigputz bemerkt, als die alte Einstreu schon längst entsorgt war). Und dann fehlte er auch beim zweiten. Den etwa Fünfjährigen bekam ich als Einzeltier nach einer Urlaubsbetreuung von drei Wochen geschenkt – ich weiß echt nicht, wo der herkommt.
Den Jüngeren kaufte ich auf einer Messe von einem Leipziger Züchter – die Geschichte ist hier nachlesbar. Nun haben beide keinen Ring mehr. Können sie trotzdem noch irgendwo integriert werden? Bei mir haben sie nur dieses eine, im Sommer sicher mit oft über 35 °C auch viel zu heiße Zimmer, das so garnicht vogelgerecht ist. (Ja, das fällt mir reichlich spät auf, ich weiß.)
Und obwohl ich sie schrecklich vermissen werde: Weiß jemand eine Möglichkeit für meine zwei einsamen Herren? Zusammen oder getrennt – ich weiß nicht, wie sich Nymphensittiche in einen fremden Schwarm eingewöhnen, ob das überhaupt geht. Mir tut wahrlich das Herz weh, wenn ich jetzt so danach fragen muß – aber für die zwei ist es sicher besser.
Falls also jemand jemanden oder eine Möglichkeit kennt … Es müßten nur beide Nymphensittiche, der Herr Tschiep und der Eh!Vieh! gleichzeitig ein neues Quartier finden. Wer eine Idee hat, schreibe sie mir bitte als Kommentar (falls der nicht veröffentlicht werden soll, einfach in den Kommentar reinschreiben).
Danke.
Der Verfasser des Blogs schleicht mit einer Träne im Auge davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 19. Juni 2012 war der Nachmittag mit einem Freund und viel Blödelei. Und die Tatsache, daß ich mich überwunden habe.
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können in meinem Blog erfragt werden.
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Ev. kann das Nymphensittich-Forum weiterhelfen, Interessierte zu finden: http://www.nymphensittich-forum.net/forum/hmportal.php
Danke, die kenn ich auch. Aber ich weiß, daß drei oder vier meiner Leder selbst welche haben … vielleicht ergibt sich da was.
Hallo Emil,
das Eingliedern in dien neue Gruppe sollte kein Problem sein, wenn man die Tiere nicht sofort aufeinander los läßt. Weil mein einer Hahn seine Frau zu sehr liebte und ihr die Federn beim schmusen ausriss, musste ich sie trennen. Später, nach einigen Wochen, habe ich seine Käfig für einen Tag direkt an die Zimmervoliere stellt und die anderen Tiere haben ihm wieder akzeptiert.
Tja, mit den Ringen, hast du einen Züchter in deinem Bekanntenkreis, der dir da einen Rat geben kann?
Viel Erfolg,
Monika
Ich wünsche Euch DREIEN, das sich eine gute Lösung finden läßt.
LG, Petra
Die Vergesellschaftung Deiner Nymphensittiche sollte kein Problem darstellen, wenn die Voliere, in die sie kommen, groß genug ist. Was das Problem der Berringung angeht, da kenn ich mich leider nicht aus.
Helfen kann ich dir leider nicht, aber euch drei Männern die Daumen drücken, dass alles klappt und keiner dabei zu viele Federn lässt!
Erkundige Dich doch mal im Zoologischen Garten – die können manchmal weiterhelfen. Und dann gibt es bestimmt auch Tiervermittlungsstellen. Mehr kann ich Dir leider auch nicht helfen. Wünsche Dir und den Vögeln auf alle Fälle viel Glück!
Liebe Grüße von Elvira
Ich hoffe, du schaffst es, die Beiden irgendwie glücklich unterzubringen!
ich kann deinen vögeln und dir auch nur eine gute lösung wünschen, helfen kann ich dir nicht.
liebe grüße in deinen abend
ingrid
Ich kenn mich mit diesen Tieren gar nich aus, wünsche Euch aber eine glückliche Lösung. Sich von den Tieren zu trennen, ist ein harter Gang… ich könnte das nicht, mich von Hein und Fiete trennen.
lieber emil,
wir haben hier in der nähe einen vogelschutzpark, so etwas könnte es vielleicht auch in deiner nähe geben. ich rief da mal wegen einer jungen elster an, die aus dem nest gefallen war und erhielt sofort adäquate hilfe, gefunden habe ich sie aber über den B.U.N.D., der ist in ganz D vertreten-
viel glück
deine träne habe ich im tränenauffangschächen aufgefangen, und lasse sie moregn von der mitsommersonne bescheinen
herzliche grüße
frau blau
was ist denn nun aus den piepmätzen geworden?
Morgen frag ich im Nymphen-Forum nach, ob es dort Jemanden gibt, der helfen kann. Noch habe ich die beiden …