K(l)eine Katastrophe
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Miniatur 7 / 8
Wieder sind die Zeiger ein Stück weitergerückt. Ich sitze da, starre die Uhr an und versuche zu lesen. Und hadere mit der Welt.
Das Warten macht mich wirr. Ich blättere die letzten Seiten zurück, weil ich wirklich keine Erinnerung an das Gelesene habe. Dabei sollte ich doch im Grunde wissen, was in meinem Tagebuch steht?
Ich wechsele das Kühlpad an meinem linken Knie aus. Es schmerzt und ist ziemlich blau. Sonst ist mir beim Stolpern heute morgen nichts weiter passiert.
Endlich klingelt es. Draußen steht eine zierliche Frau, sehe ich beim Blick durch den Spion. Ich öffne.
«Tut mir leid, daß es etwas länger gedauert hat. Aber im Nachbarhaus ist jemandem kurz vor ihnen das gleiche Malheur geschehen.»
Sprichts und geht mit Toilettenbecken und Klempnerwerkzeug in mein Bad.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 22. Februar 2012 waren die Interviews am Morgen, der Besuch beim hausarzt und die Arbeit an der Sendung.
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054 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 198 words)


Häää?
Ist der Pott geplatzt?
Und du bist unsanft – vor allem unerwartet gefallen, ach du meine Güte.
Der Protagonist stolperte und riß im Stürzen mit seinem Knie das Becken von der Wand … Wie gesagt: Der Protagonist. Der bin nicht immer ich.
Diese Kühlpads können Wunder wirken … da sind wir sicher!
Schöner Text!
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