Vorheulen (Nº 261 #oneaday)

Für den Sonntagabend

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Geplant war der Besuch. Dann war er abgesagt. Ich war traurig. Freitag mittags konnte ich der Liebsten dann doch etwas aus der Nase ziehen: Der Besuch fällt nicht aus.

Freitagabend gegen elf war sie dann hier. Endlich. Und heute nach dem Frühstück muß sie wieder von hinnen ziehen. Am Abend höre ich dann (und singe ich mit leicht verändertem Text):


 

 
Weit, Weit Weg

Hubert von Goisern

Jetzt sind die Tåg schon kürzer word’n
und Blattln fålln a von die Bäum
und auf’m Almasatl liegt schon Schnee
 
A kalter Wind weht von die Berg
die Sonn is a schon untergangen
und ich hätt di gern in meiner Näh

Jetzt bist so weit, weit weg
so weit, weit weg von mir
des tuat mir schia(ch) und wie

Du warst wie der Sommerwind
der einifahrt in meine Haar
als wia a warmer Regen auf der Haut
 
I riech noch deine nassen Haar
i spür noch deine Händ im G’sicht
und wie du mir ganz tief in d’Augen schaust

Jetzt bist so weit, weit weg
so weit, weit weg von mir
des tuat mir schia(ch) und wie

Jetzt is bald ein Monat her
daß mir uns nach g’halten håbn
und in unsere Arm versunken san
 
Manchmal ist’s mir gestern wars
und manchmal wia a Ewigkeit
und manchmal håb i Angst es war a Traum

Jetzt bist so weit, weit weg
so weit, weit weg von mir
des tuat mir schia(ch) und wie

Text von Hubert von Goisern: Liedtexte “Aufgeigen stått Niederschiassen”.
 

Wer weiß, wann ich sie wiederseh‘ …

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 17. September 2011 war das erste Frühstück, das Ausschlafen mit der Liebsten im Arm, das selbstgekochte Essen (zu zweit schmeckts besser) und überhaupt die gesamten 24 Stunden …

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Vorheulen (Nº 261 #oneaday)

  1. Die Hellwache sagt:

    Lieber Emil, ich mag‘ keine Volksmusik, aber Hubert von Goisern schon seit den 90ern … ein schöner „Blog“! Alles Gute DIr (Euch :-)!). LG, Die Hellwache

  2. Lieber Emil, ach wie schön, ich mag es immer gerne wenn du musik postest. und wenn dann noch der text dabei ist einfach der hammer. danke dir 🙂 es hat mich sehr gefreut. die steff

  3. Pingback: Hubert von Goisern & die Alpinkatzen – Weit, weit weg (Live 1993) « Blog des Germanys next Bundeskabinetts

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