Dialektdialog auf dem Dorf.
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Auf dem Dorf geht es ja anders zu als in der Stadt. Da reden die Nachbarn noch miteinander, egal ob gelauscht wird oder nicht. Und deshalb konnte ich folgenden, für mich durchaus witzigen Dialog aufschnappen:
Gespräch zweier Nachbarinnen übern Gartenzaun, beide grad Wäsche aufhängend:
„Nu, eier Bettwäsch läßt oder tief blickn.”
„Worüm dä dos?”
„Nu: Lillahn – dr letzte Vorrsuch!”
Lakonische Antwort: „Ach, itze als Rentner …”
Beide lachen lauthals und hängen weiter Wäsche auf.
(Mauszeiger über den Dialekt-Sätzen zeigt im Tooltip die Übersetzung an.) Ja, ich mußte an mich halten, um nicht auch lauthals loszulachen. Die beiden sind übrigens nur drei bzw. vier Jahre älter als ich.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 19. Mai 2023 war ich zufrieden mit der überstandenen Einkaufsbegleitung, mit der Beobachung einer Bachstelze, mit den Rollmöpsen zum Feierabendbier.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich verstehe alles ohne Übersetzung, verstehe aber den Witz nicht. Was spricht gegen bunte Bettwäsche? Ich werde wohl immer bunte Bettwäsche haben. 🤔
So wie Grün für die Hoffnung und Rot für die Liebe usw. usf. steht, steht Lila für den letzten Versuch. Hier wird über den Gartenzaun hinweg auf die nächtlichen Aktivitäten gezielt (Du kannst Dir bestimmt denken, welche im Rentenalter gemeinhin als seltener praktiziert gelten) in der Bettwäsche, deren Farbe eben für den letzten Versuch steht (als Frotzelei unter Nachbarn).
Ach, Danke, lila = letzter Versuch … das war mein fehlendes Stück, der Rest war klar.
Wenn die Besitzerin die Bettwäsche nicht mehr will – nehme ich sie ihr ab. 🙂 – Vorstoß als ERSTER Versuch.
Ich glaube nicht, daß die abgegeben werden soll 😉