25. Juni 1968
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Achtgeben, achtgeben, daß dir dein krankes Herz nicht Menschen und Verhältnisse als Ärgernisse vorführt. Lieber die Lust zum Sich-Ärgern überwinden und damit vielleicht das Herz reparieren.
Erwin Strittmatter: Geschichten aller Ard(t). Aus Tagebüchern. S. 117
3. Aufl. 1984. © Aufbau-Verlag Berlin und Weimar 1982
Lizenz-Nr. 301.120/51/84 · Bestellnr. 612 783 2
Als er das notierte, der Erwin Strittmatter, war ich fünf Jahre und zwölf Tage alt. Damals wußte ich noch nichteinmal, daß es diesen Schriftsteller gab. Erst in der Schule machte ich Bekanntschaft mit ihm. Heute zählt Erwin Strittmatter wie seine Frau Eva zu den Autoren der Bücher, die ich nicht so schnell in ein öffentliches Bücherregal gebe.
Diese beiden Sätze da oben las ich schon vor vielen Jahren einmal auf einem Kalenderblatt, und ich schrieb sie in ein sehr kleines, von braunem Prägeplaste umhülltes Notizbüchlein. Daran erinnerte ich mich gestern, als ich in dem Buch las. Und heute abend lasse ich mein Herz ganz sicher noch sprechen. Wo? Zu wem? — Tja …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 23.02.2022 die Tröstegespräche, einige Schreibübungen, die erledigten Einkäufe.
Für Morgen zog ich die Tageskarte Ass der Münzen.
© 2022 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Sich-Ärgern, das kenne ich nur zu gut.
Gerade in den letzten vielleicht 2 Jahren hatte ich Gründe genug. Meine Mitmenschen verhalten sich auf 1001 Art. Manches ist mir zuwider, ich mag nicht mehr hingucken.
Aber wozu? Soll jeder auf seine Facon glücklich werden – wenn er mir nur nicht ein Bein stellt dabei, mag es sein wie es will.