Bertolt Brecht schrieb Liebesgedichte
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Viele davon kenne ich, habe ich gelesen. Und eines kennen viele.
Es soll Gerüchten zufolge in manchem Poesiealbum stehen, ohne daß der Verfasser bekannt ist:
Sieben Rosen hat der Strauch
Sechs gehörn dem Wind
Aber eine bleibt, daß auch
Ich noch eine find.
Sieben Male ruf ich Dich
Sechsmal bleibe fort
Doch beim siebten Mal, versprich
Komme auf mein Wort.
Bertolt Brecht: Liebesgedichte. Ausgewählt von Werner Hecht.
surhkamp taschenbuch 3795 (2005), S. 111; ISBN 3-518-45795-0.
Kürzlich las ich beim Grautier Brechts “Kinderhymne”. Vielleicht erinnern sich manche auch an dieses Gedicht von ihm …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 4. Juli 2011 (es war kurz nach Mitternacht, oder gegen Zwei?) war eine sichere Zusage. Dafür danke ich. Ach: Die ersten Mirabellen sind reif und köstlich …
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das ist so mein ding, lieber emil,
liebe, herz und schmerz….danke dafür,
obwohl ich alles immer schön finde von dir und lese!
Kannte ich noch gar nicht… aber SCHÖÖÖN!
Liebe Grüße, Petra
Ist das ein Liebesgedicht? Ich wollte es nicht geschrieben bekommen.
Oh. Warum nicht?
Nach meinem Empfinden ist es nur auf den ersten Blick freiheitgewährend, aber auf den zweiten ultimativ, und dagegen hege ich eine ausgesprochene Aversion.
Hm. Ja, so kann es auch gesehen werden. Aber so hab ich es eben nie gesehen bisher …
Ich lese von einer Vereinbarung, die da zwischen Menschen geschlossen wird.
Ganz recht – das ist es. Ebensogut könnte jemand einen Ehevertrag unter Liebesprosa veröffentlichen, aber das ist natürlich nur meine eigensinnige Interpretation.
Es gibt genug Menschen, die es als Ausdruck von Begehren, Sehnsucht, und Großmut auslegen. Das kolportierte Brecht’sche Verhältnis zu Frauen spricht allerdings dagegen.
sieben Rosen von B. Brecht wie wunderschön danke Dir !
Naja, seine Sonette sind schon sehr direkt, würde ich ja nicht gerade im Poesiealben lesen wollen. 😉
Übrigens: schreibt er sich nicht „Bertolt“ oder irre ich mich da?
… Eva
Nicht nur seine Sonette …
Danke übrigens für den Hinweis für Betriebsblinde – ich hab’s natürlich sofort korrigiert.
Vielleicht hat Brecht keinen anderen Reim auf „fort“ gefunden? Aber aufs Wort kommen, hätte ich nur bei meinem Hund gerne! Ich frage mich immer wieder, was die Anziehungskraft dieses Dichters auf Frauen ausmachte, dass sie sich so unterwürfig verhalten haben.
“Normales” BDSM???
Also mir gefällt’s, auch wenn vielleicht gerade jetzt was anderes angesagter ist.
Hat mich deshalb vor Kurzem der Beamte auf einem wesentlichen Amt gefragt: „Ach, Sie (Betonung!) lesen Hermann Hesse?“
Liebe Grüße
Hermann Hesse ist aber auch unvergleichlich!! Er ist einfach zeitlos.
Oh, vieles andere auch, wenn man es richtig aufarbeitet.
Liebe Grüße von hier zu dir 😀
also, mir gefällts.
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