Seit Jahren hüte ich diese Erfahrung wie meinen Augapfel.
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Als ich noch wirklich tief in der Depression stak, lebte ich in einer ziemlich lichtlosen Welt. Es war nicht absolut dunkel, aber ich sah nirgends einen hellen Schein in all den Schattierungen von Grau bis Schwarz. Noch heute gibt es für mich trübe Tage, an denen der Himmel wolkenlos ist und im makellosen Blau dieses gelbe Etwas steht – nur dringt davon nichts in mein Inneres. Aber da gibt es einen Unterschied zu früher, den ich nicht mehr missen möchte: Heute kann ich eine Umarmung und ein paar an mich gerichtete Worte wahrnehmen als einen Sonnenstrahl, als goldenen hellen Moment, der das Trübe durchdringt und dies und das in den verschiedensten Farben zum Leuchten bringen kann, in mir.
Als ich diese Erfahrung zum ersten Mal machte, fürchtete ich mich davor. Das war so erschreckend unbekannt. Jetzt, nach vielen Jahren, ist ein solcher Moment einfach nur schön, bestärkend, so „Hach”.
Erinnerung des Tages:
Es waren heute viele schöne Erinnerungen an so manche unerwartete oder gewünschte und passierte Umarmung, die mich kurz auf Wolke 7 schickte.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 13. April 2025 war ich zufrieden mit dem wiedereingeschlafenen „Verschlafen”, mit so einigen sortierten Gedanken, mit dem langsam sichtbaren Fortschritt bei einer Putzaktion.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


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