Mal wieder die Frage, woher etwas kommt.
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Eine kurze musikalische Darbietung zu Ehren einer Jubilarin oder eines Jubilars war früher üblich. Da kamen der Kirchenchor, der Schalmeienzug, die Blaskapelle, der Posaunenchor, die Bergkapelle, ja, sogar das Bermusikkorps oder einfach nur die Nachbarschaft vor oder ins Haus des Menschen, welcher da zu feiern war. Und das Dargebotene hieß/heißt Ständchen. Aber wieso?
Das Etymologische Wörterbuch sagt, seit dem 17. Jahrhundert wird eine „als Huldigung stehend dargebrachte kleine Musik” so genannt: Ständchen. Aber damit ist nur der Gebrauch des Wortes nachgewiesen, nicht unbedingt seine Herkunft. Wahrscheinlich von der Darbeitung im Stehen, im Stand. Heute war ich es, der ein Ständchen sang, zum 84. Geburtstag. Und ich weiß nicht, ob der Jubilar begreifen konnte, was heute geschah …
Erinnerung des Tages:
Ich hab sie schon über 20 Jahre nicht mehr: Ich schenkte mir zu meiner Konfirmation am zweiten Weihnachtstag 1995 eine Fossil-Armbanduhr mit dunkelgrünem Zifferblatt.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 24. Januar 2024 mit dem Anisbrötchen zum Frühstück, mit dem Wiedersehen mit meinem Vater, mit dem Bier zum Abend.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dein Papa hat sich bestimmt gefreut, wenn er es auch nicht zeigen konnte.
Im Anschluss an ein Ständchen gibt’s dann manchmal noch einen Ständerling (so sagt man zumindest bei uns) … gleiche Herkunft und gleiche Bedeutung 🙂
Den Kurzen? (Hier eher selten gewesen.)
Wenn Musikvereine oder Blaskapellen ein Ständchen spielen gibt es oft einen Schnaps (meinst Du das mit „Kurzen“?). Ständerling ist aber allgemein etwas zu essen und trinken im Stehen. Das hochdeutsche Wort wäre wohl Stehempfang.
Ja, ich meinte den Schnaps. Mit dem Essen war es ja je nach Personenzahl etwas schwierig.