007–2024: Spurensuche

Wieso ich ein Wetterphänomen doch sehr vermisse.

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Ich befürchte, mit so manch Fehlendem geht auch viel Wissen verloren.

 

 

Läge Schnee auf Weg und Wiese
Wäre der von Spuren übersät
Die vom Leben in den dunklen Nächten zeugen

Ein 28er nach Helmut Maier.

 

 

Oh ja, Spuren im Schnee. Früher … Als Kind wußte ich mehr darüber, dessen bin ich mir sicher. Rehe, Hunde, Hasen, Füchse, Vögel, Katzen konnte ich unterscheiden. Wildschweinspuren sah ich in Mecklenburg, und auch Schaf- und Ziegenspuren gab es dort (im Hof). Stellt euch vor, ihr zeigtet Kindern heute die Trittsiegel von Enten im Schnee: Würden die wissen, welche Tiere da gingen?

Ntürlich sind im Schnee nicht nur Spuren nachtaktiver Tiere zu sehen, keine Sorge, das ist mir bewußt. Aber mir fehlen der Schnee und die Spuren darin.

 

Erinnerung des Tages:
Manöverspiele im Hort, die nichts anderes waren als „erweiterte” Schnitzeljagden für Jungpioniere (1971 und 1972), bei denen wir im Wald am Fuße des Gleesbergs herum­tobten. Die gab es auch im Schnee.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 07. Januar 2024 mit zwei getrunkenen Kannen Tee, mit der gebügelten und weggeräumten Wäsche, mit ein paar in einem Buch gefundenen Sätzen (die ich als Schreibidee notiert habe).

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Über Der Emil

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2 Kommentare zu 007–2024: Spurensuche

  1. Gudrun sagt:

    Das mit den Spuren ging mir vor Tagen auch durch den Kopf. In der Grundschule machte man uns mit vielen Tierspuren bekannt, aber ich habe viel vergessen. Ich hatte Spuren auf meinen Balkon und konnte sie nicht zuordnen. Der Gastkater war es nicht. Die Tapsen waren kleiner.
    Komm gut in die nächste Woche, lieber Emil.
    Liebe Grüße aus dem grauen Leipzsch.

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