Auch nach Jahren noch …
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… korrigiere ich Schreib- und andere Fehler in den Texten, die ich im WWW veröffentlichte. Sofern das (überhaupt) möglich ist. Denn grad Rechtschreibfehler sind für mich extrem unangenehme Lesestörungen in meinen eigenen Texten, und deren Korrektur ist meistens einfach. Die Fehler in den Zeitformen, die sich bei mir früher oft einschlichen, sind schon schwieriger auszubessern. Da heißt es nämlich, einiges umzuschreiben in den Blogtexten, nachdem ich mich auf die Vergangenheits- oder Gegenwartsform des Erzählens, des Schreibens (neu) festgelegt habe. Würde ich ein Buch schreiben, dann hätte ich ein Lektorat – also fremde Augen, die geschult sind im Erkennen von Fehlern, das mir sogar Korrekturvorschläge machte. Aber als jemand, der „nur” ein – okay, mehrere private Blogs mit Geschriebenem befüllt, muß ich alle Fehler selbst finden. Am besten vor dem Veröffentlichen. Das gelang und gelingt mir nicht immer.
Und so freue ich mich, daß ich bei Mastodon meine abgesetzten Microblog-Texte bearbeiten, also ändern kann. Bei größeren Änderungen, etwa notwendigen Ergänzungen, vermerke ich das sogar im geänderten Toot/Trööt. Bei der Korrektur von Rechtschreibfehlern mache ich das i. d. R. nicht. Und in den Texten, die in meinen Blogs veröffentlich sind, korrigiere ich nur stillschweigend, ohne expliziten Hinweis auf die Korrekturen. Fehler nämlich können immer passieren, aber ich muß und möchte sie nicht für alle Ewigkeit sichtbar bleiben lassen. Heute zum Beispiel korrigierte ich u. a. einen Rechtschreib- und einen Satzfehler (da hatte ich falsch einen Geviertstrich „—” statt richtig eines Halbgeviertstrichs „–” verwendet) im allerersten Text hier (und habe noch zwei Anpassungen vorgenommen, weil sich auch wieder einiges in meinem Leben verändert hat).
Es werden mir immer und immer wieder orthographische Fehler auffallen, Buchstabendreher, fehlende oder überflüssige Zeichen, nicht korrekt codierte HTML-Entitäten – das sind Sonderzeichen wie z. B. ä (ä), ö (ö), ü (ü); ß (ß), ∗ (∗), † (†) u. v. m., die allerdings nicht als fehlerhafter HTML-Code erscheinen sollen. Und die korrigiere ich in meinen Texten. Falls ihr einmal einen Fehler findet, freue ich mich über einen Hinweis auch bei älteren Texten. Und wenn ich einen Darstellungsfehler wie bei einem „ž” z. B. bei mir nicht nachvollziehen kann, weil ich das Sonderzeichen eben korrekt codiert habe, aber ein anderer Browser (ich teste das dann immer mit vier verschiedenen) es nicht korrekt decodiert und anzeigt, dann ist auch das eine nützliche Information für mich – auch wenn ich an diesem „Fehler” nichts ändern kann.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen. Und vergeßt nicht: Fehler sind menschlich. Sie zu korrigieren ist es auch.
P.S.: Am 30. Januar 2023 war ich zufrieden mit der Korrektur gefundener Fehler, mit verschiedenen Vorbereitungen für morgen, mit der Gewöhnung an ein neues Werkzeug.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Du bist da eben Perfektionist, was die Wortwahl anbelangt und auch die Schreibweise. Das ist ja auch lobenswert.
(Das nervt mich aber manchmal selbst …)