2021,237: Sturmgebraus

Spätsommerliche Wetterbeobachtungen im neunten Stock.

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Es ist noch Sommer. Noch nicht Herbst. Und doch stürmt es um die Häuser. Der Wind drückt mit großer Kraft auf die Fenster. Und wenn eine Tür hier oben in der Wohnung nicht ganz dicht geschlossen ist, so tönt sein Heulen nicht nur aus der Lüftung, sondern auch aus den Spalten im Türrahmen. Schaurig klingt das. Immer wieder und immernoch. Hohltönendes Jaulen, das nicht endet. Doch ist dieses Geräusch an manchen (guten) Tagen auch als lustiges Liedlein benenn- und wahrnehmbar, das der Wind sich pfeift. Außerdem zeigt das Heulen und Jaulen an, daß die Fenster und die Wohnungstür nicht hundertprozentig luftdicht sind. Und das ist gut so.

Eine leicht flackernde Kerze und Windgeräusche verdeutlichen mir nach dem Dunkelwerden des öfteren die Lebendigkeit der Welt da draußen.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 25.08.2021 waren positiv eine getroffene Verabredung, ein längerer Spaziergang am Nachmittag, aufgefüllter Vorrat.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Münzen.

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Über Der Emil

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