Heute verspätet. Na und?
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Es gibt also zwei verschiedene Arten von Streß: Eustreß (positiv wirkender Streß) und Disstreß (negativ wirkender Streß). Die positive Form erlebte ich heute: Manche Tage sind so voll – so gut voll –, daß kaum Zeit bleibt, etwas zu schreiben. Heute war ich mit Erleben beschäftigt, mit dem Erleben von Kindern und mit alter Handschrift. Und so manche Situation war zwar schwierig für mich, schwer auszuhalten, doch ich habe sie bewältigen können. Allerdings weiß ich nicht, ob das für die Kinder nicht auch so war: anstrengend … Nun, die mittlerweile ungewohnte Fülle des Tages (ungewohnt nach der langen Zeit ohne Markt und Mönchsein) ließ mich nach dem Heimkommen grad noch so die Dusche schaffen, danach gönnte ich mir einen späten Erholungsschlaf. Tief. Kein erinnerbarer Traum nach dem Weckerklingenln. Aber spürbar erholt. Das vorbereitete Essen für heute Abend wollte gekocht werden. Nebenbei hab ich' den Abwasch erledigt. Plötzlich war es viel zu spät und mir blieben noch exakt 17 Minuten für einen regulär um 21 Uhr erscheinenden Blogtext, für Schreiben, Hochladen, Korrigieren. Na und?
Naja, mehr werde ich heute nicht schreiben. Und ein wenig später als 21 Uhr ist es jetzt ja auch, doch es stört mich heute nicht. Es ist eine sehr ungewöhnliche Sache, daß das für mich gut ist. (Und zwar richtig ungewöhnlich und richtig gut, denn sonst hieß und/oder heißt insbesondere selbstverschuldete Verspätung für mich ja: totales Scheitern. Für mich.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 06.08.2021 waren positiv ein Wiedersehen mit einer Bekannten (aus einem leider nicht mehr existierenden Verein), der notwendige Erholungsschlaf, das Pfeifen auf die Pünktlichkeit.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Bei so viel positiv Erlebten lässt es sich leicht auf etwas Pfeifen.
Gut so! 🙂
Warum musst Du in Deinem eigenen Blog überhaupt pünktlich sein? Frage doch mal Deinen inneren Kritiker, ob das nicht eine dumme Regel ist, die Dich ohne Grund unter Druck setzt. Vielleicht lässt er mit sich reden.😁Schönes Wochenende, lieber Emil!
Es geht um Zuverlässigkeit, Verläßlichkeit. Und ich merkte ja an, daß die Unpünktlichkeit dieses Mal völlig in Ordnung war.