Was waren wohl Anlaß oder Ursache?
To get a Google translation use this link.
Ob es mir … Nein, daß es mir verlorenging, das weiß ich. Was ich nicht herausfinden kann, wann oder wobei mir das verlorenging. Was? Nun, dieses vorbehaltlose Freuen für jemand anderen, das reine Mitfreuen auch an Dingen, zu denen ich nicht beigetragen habe. Nicht einmal durch das Drücken von Daumen. Irgendwann begann ich, an jedem dieser Dinge einen Haken zu suchen und natürlich auch zu finden. Jaja. Hat jemand zum Beispiel ein Examen geschafft, dann sorge ich mich zuerst um ihr weiteres Fortkommen im Beruf, ehe ich mich einfach so mitfreuen kann über das geschaffte Examen. Hat jemand irgendwo einen tollen Roller gewonnen, so denke ich an Versicherungs- und Benzinkosten, ehe ich mich über die gewonnene Mobilität mitfreue. Findet jemand einen Partner, fürchte ich das Ende der neuen Beziehung, ehe ich mich an der Freude beteiligen kann. Immer muß ich irgendwo einen Fehler, eine (kleine) Katastrophe vorhersehen und mir die Vorhersage verkneifen. Immer. (Und bei den Dingen, die mir geschehen, ja erst recht!) Einfach so mitfreuen, wie als Kind und Jugendlicher und junger Erwachsener oder noch vor zehn Jahren, kann ich mich nicht mehr. Und ich bedaure es sehr, vermisse es. Bin mir aber jetzt ob seines Verlustes beim Schreiben darüber auch nicht mehr so sicher.
Mal sehen, ob ich das mit etwas Übung nicht wieder hinbekomme: Mitfreuen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 01.02.2021 waren positiv der erledigte Termin von 08.15 Uhr, Möhrensuppe aus dem Tiefkühler, ein kopiertes Archiv.
Die Tageskarte für morgen ist XVII – Der Stern.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Kennst du die Ursache warum du diese Freude ohne Hintergedanken nicht mehr in dir hast?
Ich weiß es nicht …
Vielleicht gelingt es dir irgendwann wieder.
Ich wünsche es dir Emil.
Ich werde üben …
Bei mir ist das leider auch oft so. („Tut ihr/ihn dies und das wirklich gut?!“) Wir gebrannten Kinder wir!
Diese Zweifel allüberall …
Oh ja, das mit den Katastrophendenken kenne ich nur zu gut! Manchmal muss ich dann auch selbst darüber lachen. Was nicht weiterhilft, denn ich kann es nicht ablegen. Bei mir steckt sicherlich eine latente Angst dahinter. Mir die bewusst zu machen, hilft (manchmal). Ein erster Schritt ist ja schon mal, dieses Denken überhaupt zu bemerken. Ein zweiter, es gleich weiter ziehen zu lassen…….
Das ist es: Ich habe in den vergangenen Tagen bemerkt, daß das Mitfreuen anders geworden ist. Und bin darüber gestolpert. Und habe seither Fragen, noch unbeantwortete.
ich würde mich für dich mitfreuen, wenn du`s (wieder) hinkriegst. wenn mir menschen am herzen liegen, freue ich mich eigentlich immer mit… aber auch sonst bin ich nah am wasser gebaut, wenn ich eine schöne rührende geschichte mitbekomme… seufz. ich habe eher das problem, dass ich mich schlecht mit mir selber freuen kann.
Wir sind da vielleicht nicht sehr unterschiedlich. Nur … Mir fiel eben auf, daß das Mitfreuen nicht mehr so wie früher ist.
wie war es früher… grübel… als eher introvertierter mensch, war ich schon immer eher zurückhaltend, wenn ich nicht gerade einen im tee hatte.