Das unvoreingenommene Schreiben bei Gedanken über eine Beobachtung.
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Ich fürchte, ich bin mir dem Leben gegenüber nicht annähernd duldsam genug. Ich muß auch andere Formen zu leben gelten lassen, auch die, die meinen eigenen Vorstellungen überhaupt nicht entsprechen. Leben kann ich doch nicht, nur weil es außerhalb einer (von wem auch immer, vielleicht sogar von mir) »festgelegten« Norm liegt, einfach zu den Akten legen, verdammen, abwerten. Ein Mensch muß sich doch – trotz Risiken – in seinem Leben ausprobieren dürfen. Vielleicht gibt es ohne Risiko auch kein Glück? Und auch keines, ohne auf irgendeine Art schuldig geworden zu sein. Oh ja, davon bin ich zutiefst überzeugt: Jeder Mensch lädt in seinem Leben Schuld auf sich, und sei es nur die Schuld des Mißverstehens.
Nicht jeder Mensch weiß, wann und ob er schuldig geworden ist. Und doch darf jeder sein Leben so zu leben versuchen, wie es ihm beliebt …
Es kann sein, daß ich mich mittlerweile ab und zu wiederhole. Aber mit manchen Themen bin eben auch wiederholt heftig beschäftigt.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 12.11.2020 Gedankenmacherei mit gutem Ausgang, eine verrückte Idee (oder Phantasie) für irgendwann, eine Runde um die Ententeiche.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Kelche.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


leben und leben lassen… mit der schuld ist das wie mit einem rucksack, den man mit sich rumträgt, und der sich im laufe des lebens füllt.
geduld ist nicht die unnützlichste tugend – wenn man nicht mainstream lebt, sowieso.
Geht Leben denn ohne Wiederholungen? Und Schreiben? Ne, geht nicht. Das muss so.
Und ohne Risiken, Nebenwirkungen und Schuld — oder sagen wir Verantwortung und Verletzen — schon gar nicht.
Danke.