2020-285 — Ausbruch

Nirgends erscheint er mir momentan notwendiger als da.

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Wir Menschen. Wir Gewohnheitstiere. (Ja, Tiere sind wir doch trotz aller Evolution geblieben: Noch kein Mensch hat sich zu einer Pflanze weiterentwickelt.) Ich brauche meine Routinen und Rituale. Bestimmte Dinge tu ich seit Jahren immer in derselben Reihenfolge, mit denselben Handgriffen, immer auf ein und dieselbe Art und Weise. An- und ausziehen, kaffeekochen, getrennt- und zusammenschreiben. Wie Menschen brauchen (und lieben?) unsere Wiederholungen. Immer und immer wieder. Und an mir und an Menschen, mit denen ich virtuell oder real zusammentreffe, stelle ich schon lange fest: Es sind zuviele Wiederholungen, viel zu viele Wiederholungen unserer Lügen, unserer Fehler und unserer Geschichten.
 
Noch habe ich es nicht geschafft, auszubrechen aus dieser scheinbar endlosen Abfolge …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 11.10.2020 die erledigten Restarbeiten, eine ruhige Fahrt, der verschaffte Überblick.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Antworten zu 2020-285 — Ausbruch

  1. Wenn einen etwas triggert, dann sollte man zuerst Abstand nehmen und dann aus der Ferne schauen … Ich glaube, das tue ich gerade, weil ich schon wieder das Gefühl habe, nicht passend oder richtig oder in time zu sein.

    Und bevor ich mich echt kirre mache, trete ich zurück. Hab ich für mich beschlossen. Keine Ahnung was dann während anderer Tätigkeiten bei rum kommt … Aber wenn ich eins in der Vergangenheit gelernt habe, dann dass ich auch jemand bin!

    Danke und Genieß die Zeit!

  2. Corinna sagt:

    Dann ist es vielleicht mal an der Zeit für einen wutAusbruch… ein reinigendes Gewitter und der Himmel klärt sich wieder auf. 😉

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