2020-241 — Folgen

Über die kaum noch ein Mensch nachdenkt.

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Ich weiß, diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber warum erinnern sich viele Menschen nicht daran? Warum haben so viele Menschen anscheinend noch nichts davon gehört? Oder wird das mittlerweile verschwiegen? Zu wessen Nutzen? Und: Mit welchen Folgen? Zu langsam sein, nicht stets und ständig “produktiv” sein, nicht zu 120% zu funktionieren: Ein Makel, der mit Ängsten besetzt wurde. Von Wem? Wann? – Ich jedenfalls habe noch gelernt, daß Pausen ein wichtiger Bestandteil jeglicher Arbeit (i. w. S.) sind. Und ich habe noch gelernt, daß auch Pufferzeiten geplant werden müssen. Ach ja, Pausen und Pufferzeiten sind unproduktive Zeiten, stimmts?
 
Natürliche und menschliche Rhythmen und Zyklen sind der Feind der Wirtschaft?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 28.08.2020 in einen öffentlichen Bücherschrank gebrachte Bücher, der Buchfink, Bockwurst im Brötchen mit Senf.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Schwerter.

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Über Der Emil

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7 Antworten zu 2020-241 — Folgen

  1. Ulli sagt:

    So wahr!

  2. Gudrun sagt:

    Eigentlich wird es doch unproduktiv, wenn es keine Pufferzonen gibt und Termine und Verträge nicht eingehalten werden können. Ich kann mich auch noch an Zeiten erinnern, in denen Lehrer Stunden bezahlt bekamen, weil sie zusätzlich einspringen können mussten. Wurde es nicht gebraucht, dann war das Geld doch gut angelegt. Heute werden Lehrer in einigen Bundesländern befristet beschäftigt, von Schuljahresbeginn bis zum Ferienbeginn.
    Wenn man Maschinenauslastungen plant, ist das meist in Ordnung. Optimiert man an der menschlichen Auslastung herum, macht es krank. (Ich glaube der alte Ford war da mit federführend.)

  3. Sofasophia sagt:

    Danke fürs Dranerinnern.

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