2020-111 — Genuß

Auch das Selbstverständliche kann Training vertragen.

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Ich muß – nein, ich möchte von dem Bild eines Trichters wegkommen. Es ist kein Trichter, das, wonach sich das Leben derzeit anfühl. Nein, das kann nicht sein. Denn das war es noch nie. Nur fällt mir gerade kein anderes Bild dafür ein. Vielleicht … — Ist es denn notwendig, die ganze liebe lange Lebenszeit ein Bild vom eigenen Leben zu haben? Wozu? Weil … Ha! Damit bin ich vom Bild weg- und beim Sinn des Lebens angekommen. Über den nämlich brauche ich nicht mehr nachdenken. Da habe ich eine feststehende Meinung, eine sehr feststehende. Sinn des Lebens sind Genuß, Gutes tun und leben. Und es gibt so vieles, das ich genießen kann.
 
Genußtraining war Bestandteil der teilstationären Therapie vor vielen Jahren – das praktiziere ich jetzt wieder bewußter.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 20.04.2020 Genußtraining durch Fotomotivsuche, genossene Faulheit, langes Verweilen in der Badewanne.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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8 Kommentare zu 2020-111 — Genuß

  1. Sofasophia sagt:

    Oh, jetzt hast du mich ertappt, enttarnt. Das kann ich fast gar nicht – genießen, meine ich. Noch fast gar nicht. Puh. Gutes Ansinnen. Inspirierend.

  2. Elvira sagt:

    Mein Therapeut sagte mal: „Lerne genießen, sonst wirst du ungenießbar!“

  3. Ich entdeckte soeben dein Weblog und lese mich durchs Archiv und spüre thematisch & atmosphärisch ein Vibrieren. Aus Leipzig Grüße und einen genußreichen Tag!
    Wurde vorgestern 54 Jahre alt und grüble weniger über den Sinn des Lebens nach, weil das Überlebenstraining die meiste Energie auffrißt und sie kaum mehr zum Blick aufs Großeganze reicht.

  4. Dann sind die Bilder des Lebens vielleicht immer unterschiedliche, aber allesamt solche, die Schönheit, Liebe, Freude und Genuss zeigen?
    Stimme dir übrigens vollkommen zu, was den Sinn des Lebens angeht.

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