2020-058 — Schuld

Sonderbarer Gedanke dazu.

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Es mag stimmen, daß ich nicht schuld bin. Es mag stimmen, daß manches Zufall und/oder Schicksal ist. Es mag sein, daß das so sein muß. Aber dann, dann lade ich die »zweite Schuld« auf mich: Vieles verdrängen aus irgendwelchen Gründen, das ist die zweite – meine – Schuld.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 27.02.2020 sortierte Bilder, entfernte Duplikate (einige tausend Dateien), Handgeschriebenes.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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4 Kommentare zu 2020-058 — Schuld

  1. Sofasophia sagt:

    Hm. Dieses „Aus irgendwelchen Gründen“ gälte es wohl genauer zu betrachten. Es ist doch oft eine Art Wechselwirkung: Bin ich krank, weil ich nicht diszipliniert genug war? Oder bin ich nicht diszipliniert, weil ich krank war/bin? (Eins meiner eigenen konkreten Beispiele.)

    Was fangen wir mit Schuld an?

    Wie geht dieses Sich-selbst-jederzeit-alles-Verzeihen?

    (Nur so ein paar eigene Gedanken dazu.)

  2. Gudrun sagt:

    Du fühlst dich oft schuldig, nicht wahr? ich gäbe etwas darum, dir die ewigen Schuldgefühle zu nehmen. Vielleicht müsstest du dann nicht mehr so viel verdrängen, weil vieles eträglicher wäre.

    • Der Emil sagt:

      Sie sind nicht mehr ewig, nein. Nur noch … häufig. Und es ist nur selten das Gefühl, an etwas direkt schuld zu sein (die Allmachtsphantasie der Depression ist nur noch selten am Start). Das Verdrängen … nun, das ist eine menschheitsweite Art, mit unangenehmen Dingen zunächst einmal „fertigzuwerden“ …

      Ich danke Dir für Dein Angebot, aber Du weißt, daß ich das selbst bearbeiten muß.

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