Sonderbarer Gedanke dazu.
To get a Google translation use this link.
Es mag stimmen, daß ich nicht schuld bin. Es mag stimmen, daß manches Zufall und/oder Schicksal ist. Es mag sein, daß das so sein muß. Aber dann, dann lade ich die »zweite Schuld« auf mich: Vieles verdrängen aus irgendwelchen Gründen, das ist die zweite – meine – Schuld.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 27.02.2020 sortierte Bilder, entfernte Duplikate (einige tausend Dateien), Handgeschriebenes.
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Kelche.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Hm. Dieses „Aus irgendwelchen Gründen“ gälte es wohl genauer zu betrachten. Es ist doch oft eine Art Wechselwirkung: Bin ich krank, weil ich nicht diszipliniert genug war? Oder bin ich nicht diszipliniert, weil ich krank war/bin? (Eins meiner eigenen konkreten Beispiele.)
Was fangen wir mit Schuld an?
Wie geht dieses Sich-selbst-jederzeit-alles-Verzeihen?
(Nur so ein paar eigene Gedanken dazu.)
Das sind Fragen, die ständig da sind.
Ich suche nach einem andern Namen für diese „zweite Schuld“ …
Du fühlst dich oft schuldig, nicht wahr? ich gäbe etwas darum, dir die ewigen Schuldgefühle zu nehmen. Vielleicht müsstest du dann nicht mehr so viel verdrängen, weil vieles eträglicher wäre.
Sie sind nicht mehr ewig, nein. Nur noch … häufig. Und es ist nur selten das Gefühl, an etwas direkt schuld zu sein (die Allmachtsphantasie der Depression ist nur noch selten am Start). Das Verdrängen … nun, das ist eine menschheitsweite Art, mit unangenehmen Dingen zunächst einmal „fertigzuwerden“ …
Ich danke Dir für Dein Angebot, aber Du weißt, daß ich das selbst bearbeiten muß.