Auf dem Weg liegend.
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Ich twitterte es heute bereits:

Schreiberei des #BruderEmil
Zwischen Gänsekiel und Stahlfeder das Blatt mit dem Text: “Geh den Weg, den Du für den Deinen hältst. Und glaube nicht, daß all die Steine von anderen Dir in Deinen Weg gelegt werden: Es sind auf Deinem Weg auch Deine Steine zu finden.”
Dieses Stück Text kam mir in den Sinn, als ich heute Fraktur-K und -S übte. Einfach so. (Nicht das Üben, das war notwendig; doch es kam mir wirklich genau dabei einfach so in den Sinn und mußte einfach aufgeschrieben werden.) Ach, wenn nur öfter solche Sätze auftauchen würden. Und wenn sich mein Leben dann bitte noch nach ihnen richten könnte?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 29.12.2019 waren positiv das Verlassen des Schlafsacks im Angesicht der Ahnenportraits nach sehr interessanten Träumen, der erste Milchkaffee, einige neugierige Menschen.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Münzen (ich soll die Auf- und Abbewegungen in meinem Leben nicht gar so ernst nehmen, mich einfach den Begebenheiten anpassen)
© 2019 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Feine Worte sind es und ein wirklich schönes, stimmungsvolles Foto hast du gemacht.
Vielen Dank. Wirklich. (Wenn Du als Fachfrau das so sagst …)
Schönes Schriftbild! Das kann ich entziffern. Fürs Selberschreiben fehlen mir alle Großbuchstaben und etliche Kleinbuchstaben. Es stand Ende des vierten Schuljahres auf dem Lehrplan, aber nach kurzer Zeit begann dann schon die Höhere Schule und ließ mein Schreiben unvollständig.
Wir hatten übrigens noch ein Schönschreibheft, allerdings für die lateinische Schrift. Und Handschrift wurde benotet. Du hättest bestimmt gut abgeschnitten.
(Ich war ein Klammerer und Durchstreicher, Tintenkiller gab es noch nicht und die harten Radiergummis schabten oft ein Loch ins Papier.)
Die (Regel-)Konformität der Handschrift mit der Vereinfachten Schulausgangsschrift wurde auch bei mir noch benotet (ab 1970, aber wie lange?), und in jedem Aufsatz/Diktat gab es auch eine Note auf die „Form“.
Nur die Kurrent, die hab ich mir herausgesucht lange nach Ende der Schulzeit — und sie hat sich mit der Zeit auch schon verändert …
Mein Mann hat mir vor Jahren eine Glasfeder und Tinte geschenkt. Ich habe sehr schnell die Geduld mit mir verloren. Nun liegt sie dekorativ im Regal. Schließlich muss ich nicht alles können, was bei anderen so schön und harmonisch aussieht. Wenn dann auch die Worte so stimmig sind.
Liebe,
Elvira
Eine Glasfeder habe ich seit 2019 auch wieder, kein Hohlglas, nein, volles farbiges Material, das mir in einer mittelalterlich gestalteten Glasmacherei auf einem Mittelatermarkt zur Feder geformt und sogar für zwei Strichstärken angeschliffen wurde. Allein, ich bevorzuge die Bandzugfeder mit ihrer sich wandelnden Strichstärke und eine sehr, sehr spitze Zeichenfeder (beides noch, wohlgemerkt, ich möchte noch anderes ausprobieren).
Vielen Dank, Elvira. Alles Gute für Euch.
Dem Leben an sich ist das wahrscheinlich völlig egal, aber Du könntest……Tolle Schrift, finde ich!
Danke!
Gerne!