Und was ich mir zu meinen Träumen sehr oft wünsche.
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Wenn ich nur Aufzeichnungen von allen meinem Träumen haben könnte …
Im Gegensatz zu anderen Menschen bin ich mir sicher, daß ich jede, wirklich jede Nacht träume. Und oft wache ich auf und kann mir einige Fetzen aufschreiben. Es gibt vieles, das sich immer wieder in meinen Träumen findet: Orte, Häuser und Hausteile, Fahrzeuge und Tiere, Menschen und sogar Abläufe träume ich immer wieder. Ja, richtig gelesen, ich träume nicht davon, ich träume das alles, aktiv. Und, wie ich schon irgendwann einmal schrieb, ich kann meine Träume vorbestellen, programmieren.
Für mich ist das ein beinahe alltäglicher, recht einfacher Vorgang. Beispielsweise träumte ich ja von diesem Floß und dem Schwarm Fischlein. Wahrscheinlich war es eine Schlafapnoe, die mich von der Atemnot träumen und mich aufwachen ließ. (Die habe ich noch ab und zu, aber bei weitem nicht mehr so oft wie noch vor Jahren.) Ich hielt den Traum fest, notierte ihn und … In dieser Nacht hatte ich genug davon. Aber ich möchte natürlich wissen, was das mit den Fischlein und dem Floß und der Windstille so auf sich hatte. Irgendwann also werde ich mich hinlegen, mir die Szenerie vorstellen, intensiv vorstellen und mir fest vornehmen, die Fortsetzung dazu zu träumen. Und weil das für mich ja sowieso ein aktiver Vorgang ist, klappt das meist (jedenfalls viel öfter, als das beim Schreiben funktioniert).
Nach manchen Nächten habe ich mehrere Träume notiert, Bruchstücke von zwei, drei Szenen wie z. B. “SIL 135 Alt Sammit, Haisl, Hilke Filzteichdamm”. Das hab ich schon oft geträumt, das sind vier für mein Leben sehr bedeutungsvolle Orte – wenn ich das Auto als Ort mitzähle, in dem ich mich oft aufhielt – und eine Person. Weitere Rollen wechseln, auch die Abläufe, wie ich von Alt Sammit mit dem SIL über den Filzteichdamm zum Haisl komme und was ich in den Pausen mache, verändern sich immer wieder. Aber die eine Person ist meist mit dabei, oft nur am Rande, unterstützt mich bei Dingen, macht Fotos. Ach, wie oft hab ich schon bedauert, diese Bilder nie nach dem Aufwachen sehen zu können. Und ja, ich hätte gern Aufzeichnungen von allen meinen Träumen, auch von den Alpträumen, besonders aber von den nicht jugendfreien und die dann bitte mit allen Bildern und Tönen.
Seltsame Sache, die mit den Träumen während des Schlafes. Um andere Träume geht es hier nicht. Aber wer weiß, vielleicht schreibe ich später, irgendwann auch mal über luzide Träume, Tagträume oder Lebensträume – oder tat ich das nicht sogar schon? Und vielleicht tauchen irgendwann auch andere ganz konkrete Träume hier auf, wie der gestern …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 03.08.2019 waren positiv das Ausschlafen, ein paar schöne Bilder aus der Stadt, angenehme Temperaturen und ab und zu Regen – also das Wetter.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich erinnere mich nur an Träume wenn ich viel länger schlafe als üblich.
Sonst ist mein Schlaf so tief dass ich das Gefühl habe nie zu träumen, was natürlich Schwachsinn ist.
Ab und an gibt es auch positive Träume. In der Regel sind es unschöne „ringkämpfe“.
Gegen apnoe trage ich Maske.