Nº 032 (2019): Jetzt ist erst Februar

Einmal hingesehen.

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Ein Monat um. Ein ganzer Januar dieses Jahres 2019. Und? Was hat er gebracht?

Ein Experiment führe ich weiter als nur diesen Januar lang. Das mit dem monatlichen Vorhaben konnte ich umsetzen. Ein anderer Plan funktionierte nicht. Okay, zwei andere Pläne. Und? Ich habe dabei nicht verloren, habe nicht versagt, es nicht “einfach nicht geschafft”.  Also ist bisher ziemlich viel gutgegangen in diesem Jahr.

Wie war/ist es denn bei euch?

Okay, ich spiele ja auch ein bißchen falsch: Da ich mir keine guten Vorsätze faßte für das neue Jahr, war die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns sehr, sehr gering. Das übrigens rechne ich dem Jahr 2018 hoch an, daß ich da etwas gelernt habe. Nämlich mir nur noch realistische Ziele zu setzen und die anderen als Träume zu bezeichnen. Realistisch heißt nicht, daß ich diese Ziele ohne Anstrengung erreichen kann, ohne weitergehende Bemühungen. Aber es heißt, daß ich mich nicht kaputtmachen muß, um etwas zu erreichen, oder mich so verbiegen muß, daß ich nicht mehr ich bin.

Die ersten Anrufversuche landeten heute wie erwartet in Besetztzeichen oder Endlosfreizeichen. Nun, es ist Freitag. Vielleicht liegt es daran. Jetzt ist erst Februar. Das Jahr ist noch lang.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 01.02.2019 waren positiv erhaltene Bestätigung, eine funktionierende Archivierung (gestern gemacht, heute erst überprüft), die geschaffte Sendung mit Anruferin (Danke!).
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 032 (2019): Jetzt ist erst Februar

  1. Gudrun sagt:

    Wenn ich dir doch nur das Ding mit dem „Scheitern“ ausreden könnte. Und was sind realistische Ziele? Ich binde mir jeden Tag die Schnürsenkel zu? weißt du, Emil, als ich mir noch zu DDR-Zeiten das Ziel setzte, die Alpen sehen zu wollen und die Nordsee, war das mehr als unrealistisch. Mein erster gesponnener Faden war ein Fiasko, ein Mittelding zwischen schwangerem Regenwurm und Abschleppseil. Und aus manchem Vorhaben wurde gar nichts, weil die äußeren Bedingungen nicht stimmten, weil ohne Moos nun mal nichts los ist, weil gesundheitliche … Gescheitert? Nein! So sehe ich das nicht.
    Ich habe auch in diesem Jahr wieder Pläne. Vorsätze sag ich da nicht dazu. Aber du weißt ja: ist der Plan auch gut gelungen, er verträgt auch Änderungen. Ein Spinnstübchen werde ich in diesem Leben nicht haben, aber auf dem Balkon oder in einer Ecke meiner Wohnung kann ich aus dreckiger Schafwolle … Ach, das führt jetzt zu weit. Ich habe schon viel zu viel gelabert.
    Aber bitte rede nicht mehr vom Scheitern. Mach DEIN Ding, Emil. DEINS.

    • Der Emil sagt:

      Ich bin ja eben nicht gescheitert, habe nicht versagt, wie ich feststelle.

      Und Pläne und Träume habe ich ja auch. Und was warum realistische Ziele sind, und daß es Träume gibt (die sich wie Alpen und Nordsee doch erfüllen können): Das ist für mich ein wichtiger Punkt.

      Vielen Dank, Gudrun, vielen, vielen Dank.

  2. Ulli sagt:

    Ich bin schon in diesem neuen Jahr gescheitert, nein, nicht an Vorsätzen, nur an Vorhaben. Da es aber Gründe hatte, streue ich mir keine Asche auf mein graues Haupt.

    • Der Emil sagt:

      Genau. Und zwar Gründe, die außerhalb meiner Person und meines Vermögens liegen, auf die ich keinen, nicht den kleinste Einfluß habe: auch das hab ich erst begreifen müssen, und ich habe es begriffen.

  3. Arabella sagt:

    Ich danke dir.

  4. piri ulbrich sagt:

    Es scheint merkwürdig, aber scheitern tu ich nicht, verzweifeln ja, aber scheitern nicht. Dann kommt eben etwas anderes raus – oder ich ändere einfach meine Pläne!

  5. Martinsblog sagt:

    So ähnlich sehe ich es auch. Man nahm sich immer vor, dass und jenes werde ich schaffen. Bis dann und dann habe ich dieses und jenens Ziel erreicht! Es hat sehr selten geklappt und ich war frustriert. Dennoch habe ich Pläne gemacht. Den Plan etwas zu erreichen – jedoch nicht bis dann hast Du das geschafft – man hat ja auch Träume, Wünsche,Vorstellungen wofür man eigentlch lebt.Ich wünsche Dir und Deinen vielen Leserinnen und Lesern noch ein schönes Wochenende!

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