Kinokarten (Nº 029/2018)

Eine Szene.

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Achtung: Der Text kann triggern (Sexualität/Gewalt).

 

 

 

 

 

 

Ist das wirklich notwendig, was Du da tust? Wir wollen los, wir müssen los. Sonst schaffen wir es nicht rechtzeitig!

Jetzt komm endlich raus aus dem Bad! Komm jetzt! Wir kommen wirklich zu spät!

Hörst Du? Du sollst endlich da rauskommen! Das kann doch nicht wahr sein!

Da bring ich einmal Kinokarten mit … Meine Güte. Kino!

Kann doch wohl nicht sein, daß Du sogar jetzt, wenn wir es eilig haben …

Das darf doch nicht wahr sein! Wir woll’n ins Kino!

Na gut. Verfallen die Karten eben! Okay!

Und das nur Deinetwegen!

Weil Du immer, wenn ich mir nehme, was mir zusteht, stundenlang die Zähne putzen mußt!

(Heftiger, lauter Schlag gegen eine Tür. Mehrere Fußtritte gegen eine Tür, schließlich splittert Holz.)

 

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 29.01.2018 waren Zeit und Gespräche im Radio, ein schönes Bild, Erstaunen über einen eigenen Text.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Kinokarten (Nº 029/2018)

  1. piri ulbrich sagt:

    Ich glaube ich bin zu Blöd für so einen Text. Ich finde keinen Trigger, noch nicht einmal Gewalt oder Sexualität. Muss man zwischen den Zeilen lesen?

  2. wildgans sagt:

    Oh, allein das Lesen erzeugt Stress. Bei mir. Mag bei andern anders sein.

  3. sabeth47 sagt:

    Dies Gehacke … und dann noch die abgeschlossene Tür … jemand will allein sein und jemand bricht ein. Es lässt sich noch manche Aktion nach dem letzten Satz des Textes vorstellen. Drohung pur.

  4. „Wenn ich mir nehme, was mir zusteht….“ lässt nichts gutes erahnen.
    …und dann wie eine Wiedergutmachung die Kino Karten. So auf die Tour ’sieh doch was ich alles für dich mach, dann kannst du ja wohl auch mir mal einen…..“

    Schrecklich.

  5. In den paar Sätzen schwingen so viele Gefühle mit: Macht, Ekel, Angst, Wut, ….

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