Der Unterschied beim Bade.
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Manchmal wünsche ich mir die alten Zeiten zurück, als die Badewanne noch nicht in einem gesonderten Zimmer genutzt wurde, sondern sonnabends in der Küche stand oder gar in der Waschküche. Dort wurde ja auch das Wasser erhitzt, das zum Baden notwendig war. Auf dem Küchenherd oder im Waschkessel, immerhin jede Woche einmal! Und es war die Hilfe anderer Menschen, meist der Mutter oder des Mannes oder Weibes notwendig. Man war zum Baden sehr selten allein.
Andererseits weiß ich die Abschließbarkeit eines Badezimmers zu schätzen. Jedenfalls dann, wenn ich nicht allein bade. Nein, mit wem ich das tu, da verrate ich hier nicht. Doch es gibt Gelegenheiten und es gab einige Gelegenheiten, die ich nicht vergessen mag …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 30.01.2018 waren gute Nachrichten, Geduld, noch ein Brief.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Die guten alten Zeiten.
Ich vermisse sie nicht. Bei uns stand die Dusche in der Küche.
Noch vorher. 1968 bis etwa 1976 auf dem Bauernhof der Großeltern in Mecklenburg …
Solche Bilder kenn ich auch von meiner Oma. Wie die Kinder in den Metallzuber saßen und gebadet haben.
Solche Bilder gibt’s von mir auch noch. Die gute alte Metallwaschwanne, die sonntags zur Badewanne umfunktioniert wurde. Heute steht sie auf dem elterlichen Hof und es wachsen Blumen drin. 🙂
Nicht nur die Waschwanne. Richtige, echte Badewannen. Oma hatte eine, in der Erwachsene sich komplett ausstrecken konnten — und die war auch noch tief! Nebenbei: Der andere Großvater war Böttcher und fertigte auch Badezuber aus Holz …
Wir haben als kleine Kinder im Sommer drin gepanscht. Da hatte meine Oma schon eine Badewanne im Haus mit einem Ofen. Der musste erst eingeheizt werden.
Ja, das gab es bei uns zuhause ab 1968. Und ich liebte es, den Badeofen anzuheizen und am brennen zu halten …
Haben wir heutzutage nicht einen tollen Luxus? Das sollte uns ab und an bewusst sein.
Hm. Ja, und oft sogar überflüssigen Luxus.
Manchmal wünsche ich mir die weniger virtualisierten, digitalisierten, elektisierten Zeiten zurück …
Da hast du recht. Etwas weniger von allem tut auch mal gut.
Aber man kann ja selbst entscheiden wie viel man mitmacht.
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Der Trend geht hin zu Wannen mitten im Schlafraum. In manchen Hotels ist nur noch eine Glaswand zwischen Bett und Wanne. Ich mag das nicht.
Deine Schilderung in memoriam mag ich dagegen sehr!
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Wir sind damals in die Badeanstalt gegangen. Kein Schwimmbad – Wannenbaden! Einmal quer durch die Stadt und zum Haare waschen (bis zum Po), bin ich zum Friseur um die Ecke …
Das gibt es (tatsächlich) hier in Halle noch — oder gab es bis vor kurzer Zeit noch (das Stadtbad). Aber ich habe es nie genutzt.