Nicht verdient.
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Der Krieg verdient keine Sprache, keine Geschichten. Er ist kein Stoff. Er ist das Ende aller Stoffe, denke ich. Man geht nur in ihn hinein. Und keiner kommt wirklich wieder heraus.
Svenja Leiber: Das letzte Land. S. 201
© 2014 Suhrkamp Verlag Berlin; ISBN 978-3-518-42414-8
Ja, ich bin in meinem Langsamlesebuch etwas weitergekommen. Ich “hebe es mir auf” für sehr bewußte Zeiten des Lesens. Ungewöhnlich für mich, wirklich. Aber ich will dem nachspüren, was dieses slow read mit mir, mit dem von mir Gelesenen macht. (Das Zitat ist wieder eines, das sehr viel zu tun hat mit der Zeit, in der wir … in der ich lebe.) Manch anderes hat auch keine Sprache verdient …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 28.01.2018 waren aussortierte Papiere, vereinbarte Termine, etwas Abgeschriebenes.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.
© 2018 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ach, Emil, die Debatte über gerechte und ungerechte Kriege hat mich mein Abitur gekostet.
Stabü Klasse 8…du erinnerst dich…
Manch anderes hat auch keine Sprache verdient, diesem Satz lausche ich jetzt hinterher…
Vieles braucht aber eine Sprache. Das meiste sogar.
Der Krieg verdient vielleicht keine Sprache, aber er hat eine.
Mein Vater wollte vor vielen Jahren ein Held sein, für Volk und Vaterland. Er merkte viel zu spät, was das für ein Mist war und hat das nie verwunden. Und ich? Ich möchte „Friendly Fire“, Kollateralschaden oder „Smart Bombs“ richtig deuten, als das was es wirklich ist.