Ich wage es (Nº 020/2018)

Erinnerung.

To get a Google translation use this link.

 

 

Mich fallenlassen. Nicht nur im wörtlichen Sinne nach hinten in den Sessel, auf die Couch, sondern auch ganz und gar in die Empfindung. Alle Verantwortung fallenlassen. Das Hirn ausschalten, aber nicht das Herz. Das ist voll, voll von Dir. Solange ich Dich ansehen kann, sehe ich Dir in die Augen. Und dann folge ich mit meinen Augen den Bewegungen Deines Kopfes. Mal schneller, mal langsamer. Oft kaum sichtbar, dafür aber um so deutlicher zu spüren. Oh ja: am liebsten langsamer. Und kaum erkennbar ist Dein zufriedenes Lächeln – aus durchaus verständlichen Gründen kaum erkennbar. Meist habe ich, kurz bevor ich die Augen schließen muß, weil es mich überrollt, den Eindruck, Du lächelst etwas zu teuflisch.

Während Du mir – sozusagen “rückstandsfrei” – himmlisch guttust.

Ich küsse Dir gleich hinterher die Tränen weg, die Dir die Anstrengung in die Augen trieb …

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 20.01.2018 waren Ausschlafen, die Zeit in der Badewanne, Erinnerungen.
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Stäbe.

© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2018, Erlebtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

0 Antworten zu Ich wage es (Nº 020/2018)

  1. Schöne Erinnerung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.