Ultreïa! Tag 9 – Zwischenmeldungsanekdote vom #oekuweg
In Großenhain wurde ich in der Marienkirche unfreiwillig Bestandteil einer Führung für englischsprachige Jugendliche:
Nichtsahnend betrat ich das Gotteshaus, das direkt an meinem Weg durch die Stadt hindurch liegt. Ich hatte sowieso zuwenig Pause gemacht bis dahin und glaubte an einen Moment der Stille. Aber nein. Ein Mann erklärte Jugendlichen in sächsischem Englisch, daß er nur einmal im Jahr vom Kanzelaltar predige, nämlich zu Weihnachten. Und dann, auf mich zeigend (sinngemäß, nicht wörtlich): “Look at this man. He is a pilgrim on his way to Spain, to Santiago de Compostella. The Jacobs Oyster (okay, das ist wörtlich!) on his backpack is the symbol for that. Many people are on pilgrim the Ökumenischer Pilgerweg just in front of our church.”
Und etwa 25 Jugendliche sehen mir zu, wie ich den Rucksack absetze, die Muschel extra nochmal richte und mich dann in einer Kirchenbank niederlasse …
Ich glaub, ich wurde sogar fotografiert.
Der Verfasser des Blogs pilgerte weiter und dankt für’s Lesen.
© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Weiter, immer weiter. Ich bastle schon an einem Geschenk, dass du bekommst, wenn du es schaffst!
Eine schöne kleine Stationserzählung!
Muschel richten – wie geht das?
Die hatte sich verdreht und hing von schief nach quer … Einfach wieder hübschmachen 😉
https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2016/08/15/streng-geheim-44/
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Herrlich!
Das Spiel um Symbole und Schlüsse daraus scheint ein Thema zu sein, auf deinem Weg.
Hihi, du wirst nun auf ewig deren Bild eines Pilgers geprägt haben.