Das Fernweh ist wieder da
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An Bhlascaod Mhór
Wenn ich ganz, ganz vorne an der Kante stünde, da, wo mich die Gischt erreichte und deren Tröpfchen durch Jacke, Hose und Schuhe kriechen könnten, da ganz vorne könnte ich mich, wenn er stark genug vom Wasser her aufs Land wehte und wenn ich ihm vertraute, mich einige Zeit anzuwehen und damit halten zu können, mich also gegen den Wind nach vorne lehnen, weit nach vorne lehnen, so weit, daß ich in den Abgrund und in die Brandung schauen könnte – gefahrlos, solange der Sturm sich mir mit recht konstanter, von mir auch (aus-)nutzbarer Gewalt entgegenstemmte –, ganz dahinunter in die Tiefe meinen Blick richten könnte ich auf den Punkt, an dem Wasser, Luft und Erde brüllend und fauchend miteinander kämpfen; und ein tastendes Weitervorbeugen ließe mich nicht gleich, aber dann doch hinabstürzen und auch noch das Feuer meiner Phantasie und meines Sterbens in diese Arena tragen …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 31. März 2015 war der entspannte Tag.
Tageskarte 2015-04-01: Die neun der Schwerter.
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Irland?
Hach … ich fernwehe mit, lang ists her.
Ja, die bis ins vorige Jahrhunert bewohnte Iselgruppe im Westen vor Dingle Peninsula …
http://binged.it/1BPhT53
Wenn der Sturm immer gleichmäßig blasen würden, dann wäre das möglich
Das klingt so für mich, als ob ich da auch gerne wäre.
Das dort mitten im Meer …
Da ist es sicher schön! Ich hätte auch nichts dagegen, wieder mal das Meer zu sehen. Aber so lange wir unsere Kira haben, bleiben wir im Lande. Und wir haben ja leider kein Meer. 🙂