(K)Ein Geheimnis (Nº 120)

Einfach nur nervös und peinlich berührt

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Heute bekomme ich Besuch.

Ich treffe mich mit zwei Menschen, die ich für ihr Tun bewundere, hier in der Stadt, vielleicht hier in Neustadt.

Wie ich wohne, hab ich schon öfter gesagt: Ein Zimmer, ziemlich vollgestellt. Eine Küche, in der mehr als ein Mensch keinen Platz haben. Ja, ein Bad und einen Flur hab ich auch noch. Und zur Zeit ist es bei mir ziemlich unordentlich. Abgewohnt. Ich müßte mal Tapezieren oder Malern.

Ach, die Aufräumerei und Putzerei … Wenn ich mal Staub wische, dann ist die Staubschicht schon nach zwei Tagen wieder so dick wie vor der Arbeit. Dafür sorgen auch meine Nymphensittiche. Außerdem … mir kommt vieles hier ziemlich schäbig vor.

Ich hab mir für den Mittwoch mal wieder einen Rundumschlag vorgenommen – vorher mag ich niemanden hereinlassen bei mir. Das ist mir wirklich peinlich.

Also. Dann gehn wir, wenn es heute hoffentlich nicht regnet, zu den Ententeichen. Oder an die Saale. Oder Steinmännchen bauen. Oder auf einen besonderen Camposanto. Oder auf die Terasse des Reisecafés Skyline ganz oben auf dem Jobcenter – ach nein, die haben zur Zeit geschlossen … Und die Fontäne läuft erst ab morgen wieder … Ach, vielleicht zeige ich euch einfach meinen Lieblingsplatz an der Saale:

 

Saalewehr

Saalewehr an der Stadtschleuse

 

Ach ich bin nervös. Und ich freu mich.

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 29. April 2013 waren ein Lob und keine Mecker.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu (K)Ein Geheimnis (Nº 120)

  1. Wichtig ist doch, dass DU Dich in Deiner Wohnung wohl fühlst. Wenn das anderen auch gefällt, schön. Wenn nicht, dann eben nicht. Sofern Dich jedoch etwas stört, dann solltest Du Dir selbst den Gefallen tun, etwas zu verändern. Aber doch nicht „für andere“, hm?!

    Ich wünsche Dir vollkommen unnervöse, pure Vorfreude und rrrichtig viel Spaß! ☺

    • Der Emil sagt:

      Ja, und grad fühl ich mich eben nicht so wohl … Es muß für mich geschehen, ich weiß. Es muß …

      Mal schaun, ob ich mit der Fremdsprache zurechtkomme …

  2. Follygirl sagt:

    Wird sicher nett und gut werden… nie sich für etwas unwohl fühlen, wofür man nichts kann… ich denke Du wirst es ihnen schon nett machen (und Dir auch?)…
    LG, Petra

  3. Amelie sagt:

    Oh der Stadtgottesacker ist einer meiner Lieblingsorte in Halle an der Saale. Die Schöne auf dem einen Grab hinten links ziert auch den Bildband, den es in der Marktkirche käuflich zu erwerben gibt.
    Dein Foto vom Saalewehr gefällt mir ausgesprochen gut. *Daumen hoch*

    Aber zurück zu Deinem heutigen Beitrag. Wenn ich Besuch habe, fühle ich mich oft ‚genötigt‘ zu erklären/zu rechtfertigen, warum es hier so ist wie es ist. Aber es gehört zu mir. Und kleine Veränderungen gehe ich in kleinen Schritten an.

  4. leonieloewin sagt:

    Wo auch immer – ich wünsche Dir, einen wunderschönen Tag, ein interessantes Treffen und entspannte Spannung.

  5. Hallo Emil, ich schließe mich Skryptorias Meinung an und kann Dir nur sagen, Putzen und Aufräumen ist eine der blödesten Beschäftigungen der Welt, weil – nichts bleibt!!! Gehst Du raus, Foros machen, Eindrücke sammeln, bleibt davon meist viel Schönes 🙂 . Deshalb bleibt hier z.Z. auch ganz viel liegen und wem es nicht gefällt, braucht nicht zu kommen und da, wo Tiere mit einem leben, ist es logischerweise nie 100 % tiptop. Ich finde es immer amüsant, wenn Leute unsere Katzen so toll finden, aber die Arbeit und die Haare will keiner haben 🙄 .
    Ach ja, und wenn man Ideen und Inspirationen hat, sollte man sie umsetzen, die können auch wieder verschwinden, Staub und Unordnung sind ja geduldig und bleiben liegen 🙂 ! Also, hab einen schönen Tag und erzähle davon, das ist sooo viel mehr wert! Liebe Grüße Anja

  6. Xeniana sagt:

    Daas Wetter ist wirklich schön(jedenfalls hier) und Halle ist keine Diva in Grau mehr. Hat weit mehr zu bieten als diese Stadt hier…:)

    • Der Emil sagt:

      Keine Graue Diva mehr? Hm. Wir sind da wohl einer Meinung.

      • Xeniana sagt:

        Das ist ja spannend! Ich hab Ende der 80ziger mal ein Fotoheft in schwarz weiß bekommen, mit der Überschrift “ Diva in Grau“ . Da gings um Halle -klar. Es war ein wunderschöner Fotoband,von deinem 2. Blog wusste ich gar nichts, aber ich folge ihm jetzt mal unauffäälig:)

  7. Sofasophia sagt:

    oh, bloß kein stress bitte wegen uns. und scham erst recht nicht!
    wir freuen uns doch einfach auf dich!
    bis bald live, soso

  8. irgendlink sagt:

    Das Wehr macht richtig Lust auf die Stadt. Deine Beschreibung des „Wohnun- kann-und-will-ich-nicht-zeigen“, kann ich ja sooo gut nachollziehen. Was meinst Du, was das immer für harte Stunden sind, bevor Soso zu Besuch kommt. Ganz zu schweigen bei Fremden. Ich schiebe das Chaos dann immer auf die Katze und den Holzofen. Übrigens hatte ich auch an den Steinmännchenort gedacht. 🙂

  9. nextkabinett sagt:

    Lieber Emil, liebe Sofasophia, lieber Irgendlink,
    ich wünsche Euch drei morgen einen wunderbaren Tag, habt Spaß miteinander.
    Liebe Grüße, Renate

  10. Elvira sagt:

    Auf der einen Seite würde ich mich ganz den Meinungen einiger Kommentierender anschließen, da ich WEIß – ich rede jetzt einfach mal von mir -, dass es auf den Besuch ankommt, auf die Tatsache, besucht zu werden. Ich werde besucht, zufälligerweise in der Wohnung, die so aussieht, wie sie aussieht, welche Gründe auch immer dafür zu nennen wären. Das WEIß ich -ABER! Ich fange an zu räumen, zu putzen, Schandflecken zu verstecken, Ausreden zu suchen. Plötzlich sehe ich mein Zuhause mit fremdem Augen – ohne allerdings zu wissen, ob diese fremdem Augen wirklich das sehen, was ich vermute. Lieber Emil, solange Du kein Messi bist, mach ein bisschen sauber, wo es wirklich notwendig ist – und dann genieße Deinen Besuch. Glaub mir, mit Deinem Charme, Deiner Art zu denken und diese Gedanken in Worte zu fassen, würde selbst eine Räuberhöhle zum anheimelnden Ort.
    Alles Gute!
    Elvira

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