Nicht 1725, sondern drei Senryū
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Lesend und Zitate sammelnd verbrachte ich manche Zeit. Zusammenfassend und verwebend bilden sich kleine Wölkchen aus Ahnen und Wissen in meiner Gedankenwelt. Einige fange ich ein, schreibe ich auf.
Sätze sammle ich
aus Büchern und Gesprächen
wie Sonnenstrahlen.
Ich bin überrascht
von so heftig schillernden
Tropfen der Weisheit.
Versunken bin ich
in der besonderen Welt
des kleinen Buches.
Was ich gerade lese? Wie immer mehrere Bücher gleichzeitig, parallel, ortsabhängig. Im Bad liegt das eine, am Tisch ein zweites, im Rucksack habe ich für unterwegs ein drittes Buch.
Und immer dabei: meine Kladde für das, was ich über mich später nachlesen möchte, was mir “unterwegs” auffällt, was mich berührt.
Manchmal setze ich mich hin und schreibe, um mich vom Alltag zu befreien. Manchmal bilden sich vor meinem Auge kleine Gedichtchen. Und manchmal habe ich Ideen für Bestseller – aber ich mag sie nicht schreiben, bin zu faul dazu, zu undiszipliniert.
Manchmal reicht es kurz …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 18. April 2012 war ein Besuch bei einem Bekannten, der mich auf interessante Ideen brachte.
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über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können in meinem Blog erfragt werden.
110 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 239 words)


Deine Verse finde ich sehr gelungen und stimmungsvoll.
Ich finde, die Sache mit den Bestsellern ist überbewertet. 😉 Ich habe auch oft Ideen, aber nicht die Disziplin – oder nicht den Mut, oder oder oder. Aber das Wichtigste ist doch, dass man das Schreiben TUT, es als Möglichkeit des Ausdrucks annimmt, für sich. Und das tun wir ja, ob wir nun bloggen oder nen Bestseller schreiben – die Bewertung dieses kreativen Ausdrucks passiert erst durch die Menschen. Ich fand es schon immer komisch, dass manche Menschen das Veröffentlichen eines Buches manchmal so unglaublich viel höher bewerten als anderes Schreiben. Einmal, da las ich auf einem Blog als Kommentar: „Du schreibst immer so tolle Einträge – du solltest wirklich anfangen zu schreiben!“ Und dann wurde ich fast ein bisschen traurig, obwohl es nicht einmal mein Blog war, aber irgendwie fühlte ich, dass nicht der kreative Ausdruck an sich wertgeschätzt wird. Fiel mir gerade dazu ein.
Ich mag deine Verse auch sehr.
LG an dich!
Ich bin ja nur am laut denken.
Einem Blog-Schreiber mit einem Lob seiner Texte zu empfehlen, endlich mit dem Schreiben anzufangen: Das nenn ich unbedacht …